Anette Moesta
Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Ich möchte schon darauf eingehen. – Herr Hüttner, wenn Sie sagen, die Versorgung und die Finanzierung der Suchtberatungsstellen, alles sei stabil, dann sage ich, es ist nicht stabil, und das wissen Sie auch. Sie wissen, dass die meisten Suchtberatungsstellen von kirchlichen Trägern betrieben werden, sei es die Caritas oder die Diakonie. Sie wissen auch, dass die Kirchensteuermittel zurückgehen und es Einsparmaßnahmen gibt. Deswegen sind auch die Suchtberatungsstellen nicht stabil finanziert. Zum anderen habe ich nicht explizit gefordert, die Finanzierung zu erhöhen. Ich habe gefordert, dass gemeinsam mit den Kommunen und den Trägern analysiert wird, inwieweit die Suchtberatung örtlich bedarfsgerecht ist. (Abg. Dennis Junk, CDU: Richtig!) Ich habe auf eine Lücke bei der Versorgung von unter 18-Jährigen hingewiesen, dass Plätze fehlen, wenn eine Entgiftung vorgenommen wird. Dann habe ich gefordert, dass es Strukturen geben muss, um die Konsumkompetenz zu stärken, wenn eine Cannabis-Legalisierung kommt. Das muss hinterfragt werden. Es kann nicht einfach irgendetwas legalisiert werden. Herr Hüttner, das kommt davon, wenn man seine Rede nicht anpassen kann und einfach damit rechnet, da kommt jemand und fordert Geld. (Abg. Dennis Junk, CDU: Genau! Richtig!) Danke. (Beifall der CDU)
