Pia Schellhammer
Ich habe mich dann doch noch einmal zu Wort gemeldet, weil mich der Wortbeitrag von Kollegen Gies gereizt hat, einiges klarzustellen. Das ist genau das, was ich in meinem ursprünglichen Redebeitrag gesagt habe. Dort, wo es tatsächlich darauf ankommt – sagen wir mal –, schwierige Themen für die Energiewende anzugehen, kneifen Sie. Es kommt aber auf Mut an, nämlich den Mut, den wir haben. Wenn es um die Abwägung geht, wenn wir Flächen zur Verfügung stellen, dann ist das selbstverständlich eine Herausforderung, weil wir eine Flächenkonkurrenz haben, die vor Ort abgewogen werden muss. Da jedoch positionieren Sie sich nicht. Was Sie machen, haben wir ganz viel in der Debatte gehört. Da sind wir Grüne ganz klar positioniert. Wir brauchen mehr Zubau, wir brauchen mehr Zubau. Das aber, was Sie bislang hier konkret beantragt haben – Denkmalschutz, alle öffentlichen Gebäude und die Pflicht bei den Neubauten –, da kommen wir auf rund 200 MW. Was sagen Sie konkret zur Freifläche? Wir würden auf die jährlichen Ausbauziele nicht kommen, wir brauchen deutlich mehr Zubau. (Abg. Carl-Bernhard von Heusinger, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: So ist es!) Was also ist die Antwort? Dort, wo es wiederum etwas unbequemer wird, kneifen Sie. (Abg. Carl-Bernhard von Heusinger, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: So ist es!) Das ist keine stringente Energiepolitik. Das hat der Beitrag von Herrn Gies klargemacht, (Zuruf des Abg. Gerd Schreiner, CDU) energiepolitisch irrlichtern Sie weiterhin herum. (Abg. Carl-Bernhard von Heusinger, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Genau so!) Es ist nicht klar, in welche Richtung es geht. (Beifall des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bei der SPD und des Abg. Philipp Fernis, FDP)
