Martin Haller
Die sind länger dabei, muss man sagen!) Man muss sagen, dass das Sicherheitskonzept bei uns möglich war, weil wir einen Olaf Kullak, der bei der Feuerwehr arbeitet, und im Karneval Leute haben, die in der Verwaltung beschäftigt sind, sodass es bei uns möglich war, selbst ein Sicherheitskonzept aufstellen zu können. Wir hatten eine Bürgermeisterin – das muss man auch sagen –, Ulrike Mohrs, die eine gewisse Risikobereitschaft hatte. Sie hat mit uns gesprochen und dem Fraktionsvorsitzenden im Rat gesagt: Wir machen das jetzt so, aber, liebe Leute, wenn es schiefgeht, dann hängt mich nicht. (Abg. Sabine Bätzing-Lichtenthäler, SPD: Verantwortung hat sie!) Man kann nicht überall erwarten, dass man, sage ich einmal, auf eine Politik trifft, die so viel Verständnis für den Karneval aufbringt, wie das bei uns der Fall ist. Herr Innenminister, insofern wäre es schon gut – Sie haben gesagt, Sie stellen der Verwaltung Personen an die Seite, um zu lernen, wie man Konzepte machen kann –, wenn das beschleunigt wird. Sie wissen, an welchen Stellen es im Land klemmt und an welchen Stellen Sicherheitskonzepte noch nicht fertig sind. Sie müssten da gezielt hineinsteuern, damit man noch hinbekommt, dass die Rosenmontagsumzüge stattfinden können. Die Debatte zum POG bringt uns hier aktuell nicht weiter. Es bringt uns nur weiter, wenn die Sicherheitskonzepte erstellt werden können. Da sind viele Vereine betroffen. Die können es sich nicht leisten, externe Firmen zu beauftragen, also muss man es selbst machen. Da wäre der Support Ihres Hauses schon wichtig. Vielen Dank. (Zuruf von der CDU: Tosender Applaus!)
