Michael Frisch
Waren wir!) mit dem zuständigen Ministerium Verbesserungen und Anpassungen bewirkt hat. Gerade das Präventionsgebiet Eifel, das in der vergangenen Legislaturperiode zusätzlich zum Schutze der Tierhalter ausgerufen worden ist, ist auf Initiative der FDP-Fraktion gemacht worden. Meine sehr geehrten Damen und Herren, wenn wir über die einzelnen Dinge reden, die im Wolfsmanagementplan stehen, die auch deckungsgleich mit Ihren Forderungen sind – da sehe ich keinen Unterschied zu den Dingen, die im Wolfsmanagementplan aktuell stehen –, (Abg. Stephan Wefelscheid, FREIE WÄHLER: Der Rechtsanspruch! Rechtsanspruch für die Entschädigung!) dann vermisse ich konkrete weitergehende Forderungen, die man hätte als Opposition nennen können, die vielleicht weiter zu dem Ziel führen würden, verhaltensauffällige Wölfe, die dann auch tatsächlich Tiere gerissen haben – ich selbst, im Gegensatz, ich weiß nicht, ob Sie schon einmal gerissene Tiere auf der Weide gesehen haben, ich bin schon in Ställen im Eifelkreis BitburgPrüm gewesen, wo der Wolf Kälber im Stall bei dem Viehhalter genommen hat –, (Abg. Dr. Joachim Streit, FREIE WÄHLER: Siehste, siehste!) entnehmen zu können. Welche Instrumente sind denn dafür notwendig? – Nicht die Instrumente, die Sie in Ihrem Antrag formulieren, sondern als erstes müsste man über den EU-Schutzstatus reden. Als zweites müsste man – das ist im Bundeskoalitionsvertrag der Ampel niedergeschrieben – auf Bundesebene die gesetzlichen Anforderungen anpassen. Dann müsste man im Land, was Niedersachsen gemacht hat, die Dinge im Jagdrecht umsetzen bzw. niederschreiben. All das, was Sie angeblich für die Tierhalter in Rheinland-Pfalz bewirken wollen, nämlich den Schutz der Nutztiere, der Schafe, der Kühe, der Kälber, der Rinder, all das, was dazu beitragen würde, steht alles nicht in Ihrem Antrag. (Beifall der FDP, des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD –
