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Helge Schwab

FREIE WÄHLER 09.06.2022 Sitzungen 18/25

Frau Präsidentin, werte Kollegen! Ja, es war noch nie so lukrativ wie heute, eine Lehre zu beginnen oder den Meister anzustreben. Eine Vielzahl spannender Berufe wartet ebenso auf die jungen Menschen wie gut florierende Unternehmen warten, die einen Nachfolger suchen. Insofern ist es an der Zeit, dass nicht nur in Sonntagsreden der Meister wieder wertgeschätzt wird, sondern auch im richtigen Leben. Ein Meister trägt Verantwortung, wenn er ein Unternehmen führt. Dies nicht nur für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch für deren Familien. Zudem gilt es zu betonen, dass eine Ausbildung nicht ein Studium ausschließt. Im Gegenteil, viele Unternehmen bieten ihren Lehrlingen schon ein berufsbegleitendes Studium an, qualifizieren also direkt fort und binden die Fachkräfte so an ihre Unternehmen. Rheinland-Pfalz, wir machen’s einfach. Machen wir es einfach. Wertschätzen wir Ausbildung und Studium gleichermaßen. Schreiben wir nicht vor, wer welchen Weg einzuschlagen hat, sondern stärken wir die Stärken eines jeden Einzelnen. Es geht uns Freien Wählern nicht darum, Akademiker und Nichtakademiker gegeneinander auszuspielen. Wir wollen, dass sich beide Gruppen auf Augenhöhe begegnen. Berufliche Bildung und Fachkräftesicherung sind eine Schlüsselaufgabe unserer Zeit. Helfen Sie künftig, dass Personal von Handwerk, Handel ebenso wie von Banken und Versicherungen mit solider Ausbildung in eine gute berufliche Zukunft starten kann. Wir werden Sie dabei unterstützen. Danke schön. (Beifall der FREIEN WÄHLER)

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