Jens Guth
– Allerdings, aber Kollege Klein hat dazwischengerufen. Auch diese Rede der AfD war wieder ein Totalausfall. Dem kann ich mich nur anschließen. (Zuruf des Abg. Dr. Jan Bollinger, AfD) Ich will aber zunächst mit der CDU beginnen. Herr Kollege Wolf, ich habe Ihren Ausführungen entnommen, dass es Ihnen nicht schnell genug geht. Ich sehe es durchaus als Unterstützung für die Ampelfraktionen an zu sagen, lasst uns beim Ausbau der Windkraft schneller vorangehen. Dafür vielen Dank. Ich befürchte nur, dass Sie Ärger mit Ihrem Fraktionsvorsitzenden bekommen werden, der kurz nach Ihrer Rede den Saal verlassen hat und sich jetzt wahrscheinlich schon wieder vorbereitet, um am nächsten Wochenende bei der nächsten Bürgerinitiative gegen Windkraft mitzulaufen. Also klären Sie das bitte in Ihrer Fraktion. (Beifall bei der SPD sowie des Abg. Fabian Ehmann, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Ich entnehme dem aber, dass Teile der CDU diesen Weg durchaus mitgehen. Weil wir heute Besucher haben, insbesondere junge Leute und meine Neuhauser Freunde, will ich noch einmal auf ein Schmierblatt eingehen, das mir ein sehr guter Fraktionsmitarbeiter gegeben hat. Ich nenne es Auszug aus dem Märchenbuch, die AfD würde es Wahlprogramm nennen. Darin steht zum Beispiel unter „Kernforderungen zur Klimapolitik“ – man muss sich wirklich einmal durchlesen, was hierin steht –: „Das Klima kann keinen durch den Menschen postulierten und schon gar nicht garantierten Bestandsschutz haben. Das Klima ist per se nicht schutzfähig. Den Klimaschutzplan 2050 der Wer solche Thesen, die rückwärtsgewandter nicht sein könnten, (Abg. Martin Haller, SPD: Intellektuell auch nicht! – Zuruf des Abg. Dr. Jan Bollinger, AfD) aktuell in das Wahlprogramm schreibt und dann fordert, dass die Landschaft zu schützen ist, dem ist nicht mehr zu helfen. Dem kann man auch mit guten Argumenten nichts mehr entgegenhalten. (Beifall der SPD, des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, der FDP und bei den FREIEN WÄHLERN) Ich habe mich aber gefreut – ich glaube, wir alle, die Ampelfraktionen, haben uns gefreut –, dass uns auch von den Freien Wählern durchaus Unterstützung zugesagt wurde bei diesem Weg, bei diesem Kurs, die erneuerbaren Energien auszubauen. Den brauchen wir auch. Es ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die erneuerbaren Energien auszubauen, das Klima zu schützen und somit auch einen wichtigen Beitrag zu leisten, um raus aus russischem Gas, raus aus russischem Öl zu kommen und die fossilen Brennstoffe so weit es geht zu reduzieren. Vielen Dank. (Beifall bei der SPD, bei dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der FDP)
