Sven Teuber
Interessant finde ich schon, dass Sie zwar sagen, man soll den ersten Schritt vor dem zweiten tun, aber Sie nicht sagen, was aus Ihrer Sicht der erste Schritt gewesen wäre. (Zurufe von der CDU) In dem Zusammenhang ist es genauso, dass Sie mir zum Beispiel vorwerfen, überhaupt nicht mit den Kitas zu reden. Das ist blanker Hohn, weil meine Tochter in der Kita ist. Ich sehe jeden Tag, wenn ich in Trier bin, in die Kita. Ich rede mit Eltern, mit Familien, mit Erzieherinnen und Erziehern, mit Leitungen, mit Trägern, und ich bin selbst als Stadtratsmitglied sogar Teil eines Trägers. (Zurufe von der CDU) In dem Zusammenhang muss ich deutlich sagen, dass ich mir wünschen würde, dass mancher Träger, manche Kommune so vorgegangen wäre, wie wir es jetzt schon im Gesetz haben; denn weshalb gab es in einigen Kommunen schon vor dem Gesetz in einigen Bereichen Leitungsfreistellungen und in anderen nicht? Weshalb gab es denn vorher schon ein deutlich größeres Angebot und in anderen nicht? Weshalb wollen wir denn vom Zufall der Geburt abhängig machen, ob ein Kind eine Chance hat oder nicht? (Beifall der SPD, bei dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der FDP –
