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Jutta Blatzheim-Roegler

GRÜNE 11.11.2021 Sitzungen 18/10

Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren! Ja, wir debattieren heute – jedenfalls die meisten der Rednerinnen und Redner – über Zukunftsperspektiven. Das ist genau die Aufgabe von Politikerinnen und Politikern, und das ist auch meine Aufgabe als regionale Abgeordnete, die in dieser Region lebt. Deswegen sind wir natürlich unterstützend bei denjenigen, die in dieser langen und unruhigen Geschichte, die der Flughafen Hahn hinter sich hat, wieder einmal um ihre Arbeitsplätze bangen müssen, aber genau da setzt auch die Aufgabe für die Zukunft an, um zu sehen, welche Alternativen es gibt. Die Alternativen – ich habe es vorzutragen versucht, und nicht nur ich, auch der Trierische Volksfreund hat es untersucht – liegen auch in den bereits ansässigen Betrieben, die im Übrigen bis nach Simmern und Wittlich hinein, das ist jeweils etwa eine halbe Stunde vom Hahn entfernt, händeringend Arbeitskräfte suchen. Schauen Sie sich, wenn Sie in der Region sind, doch wirklich einmal an, welche weltmarktführenden Firmen sich dort angesiedelt haben, die sichere Arbeitsplätze bieten. Es gibt Firmen in der Umgebung des Hahn, beispielsweise HAHN Kunststoffe, die ebenfalls gerne expandieren würden. Es gibt also Optionen für die Zukunft. Darüber wäre zu reden. Wenn sich die CDU jetzt hinstellt und sagt, was sie alles besser machen würde, ist aber festzustellen, dass der Wähler und die Wählerin Ihnen ein weiteres Mal nicht die Gelegenheit dazu gegeben haben. Wenn Sie weiter rückwärtsgewandte Politik machen, wird es auch bei der nächsten Wahl nichts werden. Vielen Dank. (Beifall des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, der SPD und der FDP – Zurufe von der SPD und des Abg. Johannes Zehfuß, CDU – Der Abgeordnete Marco Weber, FDP, geht in Richtung des Redepults)

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