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Jule Wenzel

GRÜNE 18.09.2026 Sitzungen 18/131

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen der demokratischen Fraktionen! Es ist ein Schauspiel, was die AfD hier aufführt. (Beifall von den GRÜNEN, der CDU und der SPD) Nicht zuletzt – das darf ich an dieser Stelle auch einmal kommentieren – springt der Abgeordnete Loose in seiner Funktion als Parlamentarischer Geschäftsführer ständig auf und stürmt auf die Redner*innen und das Präsidium zu. Das zeigt: Die AfD hat keinen Respekt vor den Gepflogenheiten dieses Parlaments. (Beifall von den GRÜNEN, der SPD und Thomas Okos [CDU]) Die AfD schwankt hin und her. Wem macht sie Angst, und wen vereinnahmt sie? Das haben wir in dieser Woche zu Genüge gehört. Ich nehme darauf einmal persönlich Bezug. Meine Mutter ist eine von diesen Fachkräften im Gesundheitssystem, die nach Deutschland eingewandert sind, die hier eingebürgert wurden. Sie hat sich jahrzehntelang den Rücken krumm gemacht und auf ihrer Station – sowohl auf der Intensivstation als auch in der Neurologie – große Solidarität von ihren deutschen Kolleg*innen erfahren. Und das ist auch heute der Fall. Schauen wir in die sozialen Netzwerke, dann sehen wir, dass Land auf, Land ab Gesundheitsbeschäftigte darauf aufmerksam machen, was fehlen würde. Man sieht Teams, es stehen da 10 bis 20 Personen. Dann wird die Frage gestellt: Was passiert, wenn die AfD das Land regiert? – Dann stehen da auf einmal nur noch zwei. (Zuruf von den GRÜNEN: Genau!) 18.09.2026 Es sind Menschen wie meine Mutter, es sind Menschen wie viele andere in diesem Land, die dieses Land am Laufen halten. Und Sie haben für sie nur Verachtung übrig. Wir hingegen haben für sie das übrig, was richtig ist, nämlich Wertschätzung für die für ihre Mitmenschen und den Zusammenhalt in diesem Land geleistete Arbeit. (Beifall von den GRÜNEN, der CDU, der SPD und der FDP)

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