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Christina Schulze Föcking

CDU 16.07.2026 Sitzungen 18/128

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Heute bringen wir ein Gesetzgebungsverfahren zu 16.07.2026 einem erfolgreichen Abschluss, das von Anfang an von einem klaren Ziel getragen war: Wir wollen die frühkindliche Bildung in Nordrhein-Westfalen stabiler und verlässlicher aufstellen. Mit der heutigen Verabschiedung endet das parlamentarische Verfahren. Die Verantwortung für die frühkindliche Bildung endet damit aber selbstverständlich nicht. Im Gegenteil: Sie bleibt eine dauerhafte Aufgabe. Wenn wir über frühkindliche Bildung sprechen, dann sprechen wir nicht nur über Paragrafen, Finanzierungssysteme oder Verwaltungsabläufe, sondern wir sprechen über Menschen: Erzieherinnen und Erzieher, Kindertagespflegepersonen, Kita-Helfer, Kita-Leitungen und die vielen weiteren Beschäftigten, die jeden Morgen dafür sorgen, dass Kinder in unseren Tageseinrichtungen einen Ort zum Spielen, Lernen, Entdecken und Großwerden finden. Sie begleiten Kinder in der wichtigsten Phase ihres Lebens. Sie vermitteln Werte, fördern Sprache, schenken Geborgenheit. Sie erkennen Talente und geben Kindern jeden Tag ein Stück Sicherheit und Orientierung. Ein herzliches Dankeschön für diese wertvolle Arbeit! (Beifall von der CDU und den GRÜNEN) Ziel der Reform ist, bessere Rahmenbedingungen für diejenigen zu schaffen, die diese wertvolle Arbeit jeden Tag leisten. Dabei lohnt sich ein Blick auf die Fakten: 74,1 % des pädagogischen Personals in Nordrhein-Westfalen verfügen über eine anerkannte Fachkraftqualifikation. Das zeigt eindrucksvoll, auf welch hohem Niveau unsere Kindertageseinrichtungen arbeiten. Ich finde, darauf können wir stolz sein. Wir haben schon vielfach – ich hätte fast „unendlich“ gesagt – fachlich über das KiBiz gesprochen, zuletzt gestern im Zuge der zweiten Lesung. Ich möchte den heutigen Tag daher nutzen, um Danke zu sagen. Mein Dank gilt Ministerin Schäffer und ihrem Haus. Die Novellierung des Kinderbildungsgesetzes wurde mit Engagement begleitet, und es wurde ein Dialog geführt, der ernst genommen wurde. Ich muss an dieser Stelle einmal ganz persönlich sagen, liebe Verena: Ich fand es ganz eindrucksvoll, wie schnell du dich in dieses komplexe Thema eingearbeitet und reingekniet hast und wie du dafür gebrannt hast. Ein herzliches Dankeschön an dich! (Beifall von der CDU und den GRÜNEN – Ve- rena Schäffer, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration: Danke!) Mein Dank gilt ebenso dem Koalitionspartner. Gerade bei einem solch großen Gesetzgebungsverfahren zeigt sich, wie wichtig eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit ist. Danken möchte ich auch den kommunalen Spitzenverbänden, den Kirchen, der Freien Wohlfahrts-Landtag pflege, den Trägern, den Gewerkschaften, den Elternvertretungen und den Sachverständigen. Sie alle haben ihre Erfahrungen und ihre fachliche Expertise eingebracht und dazu beigetragen, dass dieses Gesetz auf einer breiten fachlichen Grundlage steht. Schließlich gilt mein Dank auch denjenigen, die auf unserer Kita-Tour quer durchs Land in den konstruktiven Austausch mit uns gegangen sind. Ich fand das sehr, sehr wertschätzend. Vielen Dank! (Beifall von der CDU und den GRÜNEN) Liebe Kolleginnen und Kollegen, frühkindliche Bildung ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben für unser Land. Mit der heutigen Verabschiedung schaffen wir dafür eine gute Grundlage. Denn unser Anspruch bleibt klar: Wir wollen die frühkindliche Bildung in Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit allen Beteiligten weiterentwickeln. Abschließend wünsche ich allen Kindern und Jugendlichen wunderschöne Ferien und uns eine gute Sommerzeit in den Wahlkreisen. (Beifall von der CDU und den GRÜNEN)

Alle Reden von Christina Schulze Föcking Protokoll ↗