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Ina Brandes

15.07.2026 Sitzungen 18/127

Herr Hartmann, zu Ihrem Punkt eins. Den erkenne ich ausdrücklich an, und habe ich auch vorhin anerkannt. Der Punkt ist eben nur folgender: Wir werden befristete Beschäftigungsverhältnisse aus unseren Hochschulen nicht verbannen können, weil wir nicht sämtliche Promovierende unbefristet anstellen können. (Dr. Bastian Hartmann [SPD]: Das sagt auch keiner!) Deswegen brauchen wir in solchen Fällen einer besonderen Abhängigkeit, die niemand in Zweifel stellt – ich erst recht nicht –, eine Möglichkeit, in der Lage zu sein, darauf zu reagieren. Dazu dient Teil 10. Zum zweiten Punkt. Wir haben deswegen vorgesehen, dass der Promovend die Trennung von Betreuung und Begutachtung einführen kann, was ein extrem wichtiger Schritt ist, weil er die Abhängigkeit natürlich reduziert. Sie wissen, dass wir einen Vertrag über gute Beschäftigungsbedingungen in diesem Land haben, den wir kontinuierlich fortentwickeln, und dass der Anteil an unbefristeten Beschäftigten in meiner Amtszeit extrem zugenommen hat. All diese Schritte werden also unternommen. Aber egal, wie viel wir tun, es wird immer ein Rest von Asymmetrie bleiben. Das ist unausweichlich, es ist systemimmanent. (Zuruf von Dr. Bastian Hartmann [SPD]) Um damit umzugehen, brauchen wir unseren Teil 10. (Beifall von der CDU und den GRÜNEN)

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