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Lena Zingsheim-Zobel

GRÜNE 15.07.2026 Sitzungen 18/127

Vielen Dank, Herr Maelzer, für die Zwischenfrage. Ich würde das folgendermaßen beantworten. Wir haben jetzt die Möglichkeit, den Grundstein für mehr verbindliche Sprachförderung vor Ort zu legen. Sie sind Sie herzlich dazu eingeladen zuzustimmen. Den Belastungsausgleich machen wir daran anschließend. (Beifall von den GRÜNEN – Henning Höne [FDP]: Sehen wir schon!) Ich würde fortfahren. Gute Bildungspolitik – und das ist zentral – muss dazu bereit sein, aus Erfahrungen zu lernen. Deshalb brauchen wir eine wissenschaftliche Evaluation und eine Wirksamkeitsüberprüfung der ABC-Klassen; (Dilek Engin [SPD]: Die ganzen Wissenschaft- ler haben uns doch schon ihre Expertise mit- geteilt! ABC-Klassen sind falsch!) denn wir dürfen nicht einfach annehmen, (Dilek Engin [SPD]: Was wollen Sie denn?) dass der Schlüssel passt. Landtag (Dilek Engin [SPD]: Ein falsches Signal!) Wir müssen überprüfen, ob er tatsächlich die Türen öffnet, die wir öffnen wollen. Was funktioniert? Wo müssen wir nachsteuern? Wie können wir Sprachförderung weiter verbessern? Am Ende zählt nicht, ob eine Maßnahme gut klingt. Am Ende zählt, ob sie Kindern bessere Chancen eröffnet. Die ABC-Klassen sind eine Chance für mehr Bildungsgerechtigkeit. Sie stehen für den gemeinsamen Anspruch, jedem Kind den bestmöglichen Start in Schule zu ermöglichen, denn Sprache ist der Schlüssel zur Bildung. Diesen Schlüssel möchten wir jedem Kind so früh wie möglich in die Hand geben. Deshalb stimmen wir heute in der zweiten Lesung dem Gesetzentwurf zu und werden das auch morgen tun – inklusive des Entschließungsantrags. – Vielen Dank. (Beifall von der CDU und den GRÜNEN)

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