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Rainer Schmeltzer

18.03.2026 Sitzungen 18/118

Vielen Dank, Herr Kollege Rasche. – Für die Landesregierung spricht jetzt Ministerin Scharrenbach in Vertretung des Ministerpräsidenten Wüst. Ina Scharrenbach*), Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung: Vielen Dank. – Herr Landtagspräsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich kann es relativ kurz machen. Als Landesregierung Nordrhein-Westfalen investieren wir lieber in Sportstätten als in neue Monitorings. Es wurde von mehreren Abgeordneten schon ausgeführt, dass Kommunen, Sportbünde und Verbände bereits über eigene Bestandsdaten zu Sportstätten verfügen. Insofern stehen wir als Landesregierung mit den Kommunen, aber auch mit den Sportbünden in engem Austausch über Förderbedarfe und auch über Priorisierungen. Unser Ziel ist es, insbesondere bei der Umsetzung der NRW-Sportmilliarde die Mittel schnell, unbürokratisch und zielgerichtet an Sportstätten vor Ort zu bringen. So wird Modernisierungs- und Sanierungsstau effektiv abgebaut, wie es auch bereits mit dem Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ gelungen ist. Auch aus Sicht der Landesregierung würde die Einrichtung eines landesweiten Sportstättenmonitors vor allem zusätzliche Bürokratie aufbauen. Das Ganze hätte auch eine Konnexitätsfolge, die letztendlich den Landeshaushalt belasten würde. So würden wiederum die daraus resultierenden Kosten die einsetzbaren Mittel für notwendige Sanierungsmaßnahmen mindern. Insofern ende ich, wie ich begonnen habe: Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen setzt auf Investitionen in Sportstätten statt auf den Aufbau neuer Zentralregister. – Vielen Dank. (Beifall von der CDU und den GRÜNEN)

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