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Markus Wagner

AfD 08.10.2025 Sitzungen 18/103

Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Bin ich gegen Faschismus? Natürlich. Bin ich deswegen Antifa? Natürlich nicht. Denn klar ist doch: Zwar ist jeder Demokrat natürlich gegen solche „Ismen“ wie Sozialismus, Islamismus und auch Faschismus, aber es ist eben nicht jeder, der etwas gegen Faschismus hat, auch ein Demokrat. Antifaschismus – darunter verbirgt sich auch Monströses. Gerade unsere eigene spezifisch deutsche Geschichte beweist das. Die sogenannte DDR hatte am 13. August 1961 eine Brandmauer gezogen. Diese Mauer nannte sie selbst antifaschistischer Schutzwall. Denn in der Logik der linken Machthaber war das freie Westdeutschland faschistisch – so faschistisch, dass die DDR-Sozialisten dafür eine Brandmauer mit Minen, Stacheldraht und Schießbefehl benötigten; so die offizielle SED-Rhetorik. Natürlich wussten alle, dass das kein Schutzwall gegen den Westen und schon gar nicht gegen den Faschismus war, sondern eine Mauer, um die millionenfache Abwanderung und Flucht in den Westen zu verhindern. Die Menschen haben über den selbst ernannten Antifa-Staat auf deutschem Boden mit ihren Füßen so lange abgestimmt, bis die Antifaschisten auch die Flucht vor ihnen verboten haben. Hunderte kamen allein an dieser antifaschistischen Brandmauer auf dem Weg in die Freiheit zu Tode, erschossen von Antifaschisten. Wer deshalb heute wie Saskia Esken sagt – Zitat –: „Ich bin Antifa“, oder wie Lars Klingbeil mit seiner früheren Mitgliedschaft in der Antifa kokettiert, beweist vor allem eines: Geschichtsvergessenheit. (Beifall von der AfD) Erst kürzlich haben die USA die Antifa zur Terrororganisation erklärt. Ungarn folgt, und in den Niederlanden hat das Parlament mehrheitlich beschlossen, dass die Antifa als Terrororganisation zu bezeichnen ist und verboten werden soll. Aber in Deutschland streiten CDU und SPD aber darüber, wie viele Extramillionen Steuergeld in dem antifaschistischen Kampf gegen rechts versenkt werden. Auch hier hat Friedrich Merz ein Wahlversprechen gebrochen. Besonders deutlich wurde das, Kollege Haug, bei der Verleihung eines Preises für kleine Verlage durch die Bundesregierung. Dort erhielt auch der antifanahe UNRAST Verlag einen Preis. Dieser Verlag hat 2023 ein Buch mit dem Titel „Tipps & Tricks für Antifas und Antiras“ – das sind Antirassisten – herausgegeben. Dieses Buch richtete sich vor allem an Schüler. Einzelne Kapitel dieses Buches, dessen Verlag von der Bundesregierung prämiert worden ist, lauten „Bekenner_innenschreiben“, „Bei Festnahmen“ und „Im Verhör“ – ausgezeichnet von der Bundesregierung. 08.10.2025 Wir, die AfD, werden diesen steuerfinanzierten NGO-Sumpf samt seiner linksradikalen Agenda trockenlegen. Das verspreche ich Ihnen. (Beifall von der AfD)

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