Rainer Schmeltzer
Bitte schön, Frau Ministerin. Landtag Josefine Paul, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration: Vielen Dank, Herr Präsident. – Dadurch, dass Sie immer wieder Dinge zitieren, die nicht zutreffend sind, um dann zu sagen, dass Sie das schon wieder klargestellt haben, verunsichern Sie in der Kommunikation auch die Menschen draußen. Sie zitieren immer wieder, was schon längst gar nicht mehr der Sachstand ist. Genauso verhält es sich bei der Frage der 60-zu-1- Betreuung. Wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass es in der Personalverordnung in Fällen von akutem Personalmangel die Möglichkeit geben muss, dass auch diejenigen, die schon im Kita-System sind, nämlich die ausgebildeten Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger – zweijährige Ausbildung, staatlich anerkannt – in diesen Bereichen mehr Verantwortung übernehmen dürfen. Die sind im Übrigen schon in den Kitas. Die kennen die Kinder, die kennen die Strukturen. Die Einrichtungsleitungen kennen jeweils auch ihren Mitarbeiter*innen-Kreis. Ich glaube, es ist notwendig, dass wir darüber diskutieren, in welcher Art und Weise der Personaleinsatz sinnvoll flexibilisiert werden kann. Dass das eine Notwendigkeit sei, ist übrigens etwas, Herr Kollege Hafke – daran erinnere ich mich –, was Sie selbst in manche Ausschussdiskussion eingebracht haben. Wir müssen also darüber nachdenken, in welcher Art und Weise wir das Personal, das wir haben und das auch gut ausgebildet ist, so einsetzen können, dass das Angebot verlässlich und gleichzeitig ein gutes und qualitativ hochwertiges Angebot der frühkindlichen Bildung ist.
