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Marco Schmitz

CDU 05.06.2025 Sitzungen 18/97

Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Im letzten Sommer waren wir mit fünf Mitgliedern des Hohen Hauses des Landtages in Hammelburg, und gemeinsam mit der Kameradin Höller, die hier auch heute noch dazu spricht, den Kameraden Schnelle, Panske und Tigges haben wir dort die gleiche Uniform tragen dürfen wie die Kameradinnen und Kameraden vor Ort. Wir haben für eine Woche an einer Übung der Bundeswehr teilgenommen und ein Stück weit hautnah erleben dürfen, was es bedeutet, Verantwortung für die Sicherheit unseres Landes zu übernehmen. Bei dieser Informationsveranstaltung habe ich mit vielen aktiven Soldatinnen und Soldaten unterschiedlichster Dienstränge gesprochen – von den Mannschaften über die Unteroffiziere, Feldwebel bis hin zu den Offizieren und Stabsoffizieren. Landtag Sie haben mir sehr ausdrücklich von einer Situation berichtet, die sie bis heute belastet. Es ging um den Abbau einer Ausstellung zum Afghanistan-Einsatz, die an dem Standort gezeigt worden ist. Die Verwaltung hat entschieden, der Afghanistan-Einsatz ist abgeschlossen, wir sind nicht mehr in Afghanistan, und damit wird auch diese Ausstellung abgebaut. Aber für die Soldatinnen und Soldaten, die dort gedient haben, war dieser Einsatz eben nicht abgeschlossen. Sie haben dort mit Kameradinnen und Kameraden gekämpft, sie haben Kameraden verloren, und sie haben für unsere Werte und unsere Sicherheit ihren Kopf hingehalten. Und dann wird dieser Einsatz einfach aus dem Gedächtnis gestrichen. Das war für die Betroffenen eine enorme seelische Belastung, und das hat uns deutlich vor Augen geführt, wie wichtig es ist, dass wir als Gesellschaft die Leistungen dieser Kameradinnen und Kameraden nicht vergessen, sondern ihnen den Respekt entgegenbringen, den sie verdient haben. (Beifall von der CDU, der SPD, den GRÜNEN und der FDP) Gerade bei dieser Zeitenwende, in der die Bedeutung der Bundeswehr für unsere Freiheit und unsere Sicherheit wieder stärker ins Bewusstsein rückt, ist es umso wichtiger, dass wir die Menschen in den Mittelpunkt stellen, die diesen Dienst leisten. Unsere Soldatinnen und Soldaten verdienen nicht nur am Veteranentag Respekt und Wertschätzung, sondern sie verdienen ihn jeden Tag. (Beifall von Jens-Peter Nettekoven [CDU]) Wenn jemand im Dienst zu Schaden gekommen ist – sei es körperlich oder seelisch –, müssen wir alles daran setzen, dass diese Wunden heilen können. Das sind wir den Soldatinnen und Soldaten schuldig. (Beifall von der CDU, der SPD und der FDP) Jetzt muss ich einmal schauen, welcher Präsident da ist.

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