René Schneider
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Wieder legt uns die Fraktion hier rechts einen Antrag zu Hunden vor. Der Versuch ist offenkundig: Unbedingt wollen Sie sich bei Hundefreunden anbiedern. Die Versuche werden immer abenteuerlicher. An den Haaren herbeigezogen ist der Anlass für Ihren Antrag. Nun soll also eine Entscheidung aus Österreich auch Ungemach nach NRW bringen – na, bittschön! Dass Sie das Schlechte im Ausland vermuten, wissen wir. Dass Sie nun auch schon vor österreichischen Gepflogenheiten zittern, ist bemerkenswert. Schauen wir noch etwas weiter in den Antragstext. Sie geben vor, dass Sie sich mit Hunden und Haltern befassen. Doch auch in diesem Hundeantrag können Sie nicht verbergen, dass es Ihnen nicht um die Sache geht. Sie wollen Ihre Ideologie dahinter vermarkten. Dabei ist von legislativem Aktivismus, massiven Einschnitten bei Bürgerrechten und den Traditionen die Rede. Dieser Antrag ist ein großer brauner Haufen. Der Hund ist für Sie der possierliche Einstieg in Ihre verquere Welt – wie perfide. Ganz ehrlich: Das braucht kein Mensch. Auf dem Hundeplatz kommen wir ganz wunderbar ohne Sie aus. (Beifall von der SPD, der CDU, den GRÜNEN und der FDP) Das werden die Beratungen im Ausschuss abermals zeigen. Glück auf und Gottes Segen!
