landtag.nrw.de ↗

Christof Rasche

FDP 26.03.2025 Sitzungen 18/91

Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sport fördert die Gesundheit und den Wettkampf. Aber dazu muss es im Sport natürlich fair zugehen. Denn wer sich durch Doping Vorteile verschaffen will, schädigt dabei häufig auch die eigene Gesundheit und den Sport in Gänze. Doping ist immer eine ungerechte Sache, und Doping gibt es im Profisport und vermeintlich auch im Amateursport und vielleicht sogar in Fitnessstudios. Der DOSB, die NADA und der LSB versuchen gemeinsam, jegliche Strukturen, die Doping betreffen, zu bekämpfen. Aber da, wo illegal und inoffiziell gehandelt wird, ist es oft schwierig, Strukturen zu bekämpfen. Ich vertraue darauf, dass die NADA mit ihrer Kampagne „Gemeinsam gegen Doping“ und in Kooperation mit dem LSB Nordrhein-Westfalen alles Mögliche tut, um Doping zu begegnen. Ich verstehe die Intention des Antrages der AfD insofern nicht. Denn auch Sie müssten akzeptieren, dass die maßgeblichen Strukturen, die wir in Deutschland und in Nordrhein-Westfalen haben, alles unternehmen, um Doping zu begegnen. Sie tun allerdings so, als würden diese Institutionen nicht in Verantwortung handeln. Aus unserer Sicht, aus Sicht der FDP-Fraktion, ist es aber sehr wohl der Fall, dass diese Strukturen alles tun, um Doping zu begegnen. Sie stellen das in Ihrem Antrag unter einem falschen Licht und misstrauen denjenigen, die alles gegen Doping tun. Das ist ungerecht, das ist unfair. Sie fordern in Ihrem Antrag Fairness, indem Doping bekämpft wird, aber Sie handeln unfair gegenüber denjenigen, die Doping bekämpfen. Deswegen können wir Ihren Antrag nur ablehnen, denn er geht in die falsche Richtung. Sie wollen sich mit diesem Antrag profilieren. Dieser Antrag dient dem Sport allerdings in keinster Weise. – Vielen Dank. (Beifall von der FDP) Landtag

Alle Reden von Christof Rasche Protokoll ↗