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Ina Brandes

19.02.2025 Sitzungen 18/89

Frau Präsidentin, vielen Dank. – Frau Freimuth, wir sind uns wahrscheinlich darüber einig, dass die sinnvolle und wirtschaftliche Maßnahme gewesen wäre, den Zentral-OP 2021 zu eröffnen. Darüber sind wir hinweg. Jetzt brauchen wir eine Alternative. 19.02.2025 Wir müssen zwei Dinge bedenken. Es geht zum einen darum, dem Klinikum zeitgemäße OP-Kapazitäten zur Verfügung zu stellen. Der Wille, das zu tun, eint uns, glaube ich, alle. Gleichzeitig steht die grundsätzliche Entscheidung darüber, wie die Universitätsmedizin in Aachen baulich organisiert sein wird, weiter aus. Das habe ich vorhin ausgeführt. Es ist weiterhin ungeklärt, ob das Hauptgebäude saniert oder ein komplett neues Klinikum errichtet wird. Diese Frage kann im Moment tatsächlich niemand beantworten, weil die fachlichen Grundlagen, die wir dafür brauchen, nicht vorliegen. Deswegen ist jetzt das Ziel, und das ist sozusagen das Kompromissziel, nachdem das alte Projekt nicht in der Art und Weise, wie man sich das früher überlegt hatte und vertraglich vereinbart hat, umgesetzt werden konnte, OP-Kapazitäten herzustellen, damit die Krankenversorgung, damit Forschung und Lehre so gut es irgendwie geht sichergestellt werden können, und parallel, während das geschieht, die Dauerlösung für das Klinikum, sprich: Sanierung versus Neubau, miteinander zu klären und dann in die Umsetzung zu bringen. Wir sehen in diesem Fall weniger Bedenken der Wirtschaftlichkeit, weil sich die nicht gegebene Wirtschaftlichkeit des Zentral-OP im Wesentlichen dadurch begründet, dass er zum einen unterirdisch gebaut werden muss, was beim Interim ausgeschlossen wird, dass er zum Zweiten sehr, sehr große Flächen beinhaltet, die beim Interim ausgeschlossen sind, weil wir nur das bauen, was das Klinikum tatsächlich unmittelbar braucht, dass eine extreme Ausdehnung des Baukörpers vorhanden ist, was einen wirtschaftlichen Betrieb, Stichwort „350 m für Krankenliegendtransport“, quasi ausschließt, und dass der Zentral-OP auch nur dann funktioniert, wenn man das Hauptgebäude saniert, und schon nicht mehr funktioniert, wenn man sich für einen Neubau entscheidet. All das ist beim Interim als Problem nicht gegeben, sodass wir davon ausgehen, dass die Herausforderungen, mit denen wir es jetzt in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu tun haben, beim Interim nicht auftreten werden.

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