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Ina Brandes

19.02.2025 Sitzungen 18/89

Herr Dr. Hartmann, Sie ahnen aufgrund ähnlich gelagerter Austausche aus den vergangenen Jahren, wie meine Antwort lauten wird. Ich bin natürlich eine große Anhängerin der Hochschulautonomie. Wir sind aktuell sogar dabei, den Hochschulen mehr Freiräume einzuräumen, was das Bauen angeht, und ihnen damit mehr Verantwortung dort zu geben, wo sie tatsächlich in der Lage sind, diese Verantwortung wahrzunehmen. Das alles passiert ja gemeinsam. 19.02.2025 Bei den Universitätsmedizinen – ich habe das gerade ausgeführt – ist es so, dass aus diesem MedMoP-Programm von 2016 Maßnahmen an verschiedenen Standorten finanziert bzw. vertraglich vereinbart wurden. Diese wurden mit einer Ausnahme – und das ist diese – auch überall sonst umgesetzt und weitgehend abgeschlossen. Das heißt für mich: Wenn fünf von sechs Universitätsmedizinen mit dem bestehenden Prozess gut zurechtkommen, dann sehe ich keinen Anlass, nur weil eine damit nicht zurechtkommt. Sie haben gerade den Begriff „unbelehrbar“ in den Raum geworfen. Der hat was für sich. Deswegen stelle ich aber nicht die ganze Art und Weise, wie Universitätsmedizinen in Nordrhein-Westfalen arbeiten, infrage.

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