Ina Brandes
Das Klinikum hat uns nicht mitgeteilt, dass es eine Beeinträchtigung der medizinischen Versorgung gibt. Das habe ich vorhin auch schon gesagt. Ich will noch einmal auf einen Zusammenhang hinweisen, bei dem ich immer noch das Gefühl habe, dass zwischen den Fragestellenden und mir ein Missverständnis herrscht. Die Fertigstellung des Zentral-OP wäre frühestens Ende 2032 möglich gewesen – man könnte also sagen: ab jetzt in etwa acht Jahren –, und zwar in dem unwahrscheinlichen Fall, dass es keine Verzögerung gegeben hätte, was bei einer Baugrube dieser Größenordnung auf dem Grund und Boden, den wir in Aachen haben, ausgesprochen unwahrscheinlich ist. Das heißt: Dieser Zeitplan, von dem die ganze Zeit gesprochen wird – Fertigstellung ab jetzt in ungefähr acht Jahren –, ist nicht sonderlich verlässlich, um es mal so auszudrücken. Was wir jetzt mit dem Interim erreichen wollen, ist, gemeinsam mit dem Uniklinikum dafür zu sorgen, dass diese OP-Kapazitäten früher als in acht Jahren zur Verfügung stehen. Ich will noch einmal darauf hinweisen. Was wir gerade machen, dient also der Beschleunigung der Angelegenheit, nicht ihrer Verzögerung.
