Ina Brandes
Ich muss da etwas klarstellen, weil hier wohl ein Missverständnis vorliegt. Die Fertigstellung Ende 2032 bezog sich auf die nur theoretische Möglichkeit, dass der Zentral-OP genehmigungsfähig wäre. Wenn wir das, was jetzt vorliegt, genehmigen dürften, was aus den Gründen, die ich eben aufgezählt habe, nicht der Fall ist, dann würde sich eine bauliche Umsetzung dieser Maßnahme mindestens bis Ende 2032 hinziehen. 19.02.2025 Das habe ich auch deswegen gesagt, weil irrigerweise in der Presse und auch im politischen Umfeld in Aachen nach wie vor von einer möglichen Fertigstellung eines Zentral-OP im Jahr 2029 oder 2030 ausgegangen worden ist. Das beruht aber auf einem veralteten Zeitplan des Universitätsklinikums, in dem davon ausgegangen wurde, dass die Haushaltsunterlage-Bau bereits im Jahr 2023 genehmigt würde. Sie ist aber bis jetzt, 2025, nach wie vor nicht genehmigt, und sie wird auch nicht genehmigt. Das heißt, selbst im theoretischen Fall, dass dieses Gebäude hätte errichtet werden dürfen, wäre es nicht vor Ende 2032 fertig gewesen. Das ist der Teil, der sich auf die Jahreszahl in Ihrer Frage bezog. Jetzt erarbeiten wir gemeinsam mit dem Universitätsklinikum eine Interimslösung, in der die notwendigen OP-Kapazitäten errichtet werden, und Ziel ist, dass das vor Ende 2032 geschieht, sodass das Universitätsklinikum die bestmöglichen Rahmenbedingungen hat, um die von Ihnen angesprochenen Spitzenmediziner anzuwerben. Ich möchte aber noch einmal darauf hinweisen: Die Tatsache, dass wir so weit fortgeschritten sind in der Zeit – Svenja Schulze hat 2016 einen Vertrag mit einer Fertigstellung für 2021 unterschrieben – und dass das alles nicht eingehalten werden konnte, resultiert daraus, dass das Universitätsklinikum fast sechs Jahre für die Erstellung einer prüffähigen Haushaltsunterlage-Bau gebraucht hat, und es liegt außerdem daran, dass alle Hinweise, parteiübergreifend, wie wir hier sitzen, von Bauministern und von Wissenschaftsministern, ignoriert worden sind, eine oberirdische Variante sowie Flächenreduktion und Standardreduktion in Erwägung zu ziehen. Das ist der Grund, warum wir hier jetzt darüber reden. Das möchte ich einmal in aller Klarheit darstellen, um weiterer Legendenbildung in diesem Zusammenhang vorzubeugen.
