Ina Brandes
Das habe ich eben ausgeführt, mache ich aber gerne noch einmal. Ich verstehe, dass das ein ausführlicher Vortrag war, dem Sie vielleicht nicht sofort vollständig folgen konnten. Ich würde im Sinne der Konsistenz einfach das noch einmal vorlesen, was ich eben vorgelesen habe: Nach Auskunft der Uniklinik Aachen sind rund 33,3 Millionen Euro für die Planungskosten, den Architektenwettbewerb, für Gutachten, Bebauungsplan und Bauantrag angefallen. Ich weise nochmals darauf hin, dass schon unter Wissenschaftsministerin Svenja Schulze der Hinweis an die Uniklinik erfolgte, dass verlorene Planungskosten im Falle von Flächenkürzungen unbedingt zu vermeiden sind. Es wird noch zu prüfen sein, welcher Anteil dieser Planungskosten wirklich unvermeidbar war. In jedem Fall liegt die Verantwortung für die Planungskosten bei der Uniklinik. Rund 63 Millionen Euro wurden hingegen für Maßnahmen aufgewendet, die ohnehin nötig gewesen wären: 23 Millionen Euro für Vorabmaßnahmen zur Vorbereitung des Baufeldes – dazu kann ich jetzt im Detail ausführen, was ich eben nicht vorgelesen habe, nämlich die Neugestaltung des Vorplatzes, die Verlegung des Busbahnhofs, der Umbau der Kullenhofstraße, die Errichtung einer Medientrasse, der Umbau der Zufahrt zur Notaufnahme –, 25 Millionen Landtag Euro für den Bau des Parkhauses, die sich über die Parkraumbewirtschaftung refinanzieren, und 15 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt zum Anschluss des Zentral-OP. Der überwiegende Teil dieser Maßnahmen wird auch für ein mögliches Interimsgebäude und gegebenenfalls weitere Bauten auf dem Parkplatz benötigt. Dieses Geld ist also weder verloren noch verschwendet.
