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Christof Rasche

FDP 13.11.2024 Sitzungen 18/78

Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich möchte zu Beginn noch einmal auf Tagesordnungspunkt 2 zurückkommen. Da ging es um Olympische Spiele und die Bewerbung. Es ging um Paris. Die AfD bezeichnete die Olympischen Spiele als Schande von Paris. Ich will hier noch einmal deutlich sagen, dass die Menschen in Deutschland das anders wahrgenommen haben. Sie waren begeistert von den Spielen in Paris. (Beifall von der FDP, der CDU, der SPD und den GRÜNEN) Landtag Dann ging es um die Bewerbung von Nordrhein-Westfalen – Rhein-Ruhr – für die Olympischen Spiele, vielleicht 2040. Die Grünen sind dafür. Plötzlich ist die AfD dagegen. Ist also die AfD die neuen Grünen von Nordrhein-Westfalen? Ihr Bild wird wirklich nicht mehr erkennbar, lieber Herr Keith. Zum Antrag. In breiten Schichten der Bevölkerung gilt die AfD als frauenfeindlich. Das scheint die Motivation zu sein, einen solch verrückten Antrag zu stellen. Dadurch wird Ihr Bild aber nicht besser. Transfrauen könnten einen unfairen Wettbewerbsvorteil im Frauensport haben. Dazu gibt es Diskussionen und Forschungsprojekte. Das ist richtig so. Die Ergebnisse müssen schnell vorliegen. Anschließend muss man dementsprechend handeln. Damit kein Zweifel aufkommt: Für uns als FDP gilt der faire Wettbewerb. Der ist im Sport sehr wichtig. Die Verantwortung dafür liegt bei den Sportverbänden. Das ist deren Zuständigkeit. Die Verantwortung liegt nicht bei der Politik, schon gar nicht beim Landtag von Nordrhein-Westfalen. Die FDP sieht sich als Partner des Sports und des organisierten Sports. Die AfD will über den Landessportbund bestimmen und ihn anweisen. So würden es wahrscheinlich ihre Freunde Putin und Trump auch machen. Wir gehen anders vor. Wir lehnen Ihren Antrag ab. – Vielen Dank. (Beifall von der FDP, der CDU und Wibke Brems [GRÜNE])

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