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Christof Rasche

FDP 13.11.2024 Sitzungen 18/78

Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Vorweg: Der Kollege Jens Nettekoven ist in jeder Plenarwoche für eine Überraschung gut. Heute Taurus und Olympiade in einem Satz zu nennen, das ist schon bemerkenswert. Olympia in Nordrhein-Westfalen: Das Ziel ist faszinierend. Die FDP hat sich schon bei den Bewerbungen von Hamburg und München massiv für Olympische Spiele eingesetzt und diese Bewerbungen unterstützt. Damals übrigens waren die Grünen der Gegner von Olympischen Spielen in Deutschland. Deswegen bin ich besonders dankbar, Herr Kollege Zimmermann, dass die Grünen in Nordrhein-Westfalen heute einen anderen Weg gehen und diese olympische Idee hier unterstützen. 13.11.2024 Die FDP hat das übrigens auch schon gemeinsam mit der CDU in den Koalitionsvertrag im Jahre 2017 geschrieben und ein klares Bekenntnis zu Olympischen Spielen in Nordrhein-Westfalen abgegeben. Nach unserer Überzeugung sprechen die Argumente für eine Bewerbung von Rhein, Ruhr und Köln und nicht für die Bewerbung anderer Teile Deutschlands. In Nordrhein-Westfalen sind die Sportstätten fast vollständig vorhanden. Die Sportstätten haben jeden Praxistest bei Sportgroßveranstaltungen bestanden. Das ist an anderen Orten zum Beispiel in Berlin und München anders. Unsere Sportstätten werden auch nach Olympia in Gänze gebraucht und genutzt. Auch das ist bei anderen Bewerbungen anders. Die Spiele in Nordrhein-Westfalen sind genau deshalb besonders nachhaltig. Zudem: Das Konzept für das olympische Dort ist genial, insbesondere was die Folgenutzung betrifft. Olympische Spiele – davon sind wir überzeugt – werden sich sehr positiv auf Nordrhein-Westfalen auswirken. Es entsteht eine Begeisterung im ganzen Land, auch schon Monate und Jahre vor den eigentlichen Spielen. Die Investitionen in Infrastruktur werden erheblich wachsen im Bereich des Sportes – Stichwort: Modernisierung –, aber auch in anderen Bereichen, zum Beispiel in der Verkehrsinfrastruktur. Das wiederum ist gut für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen. Die Förderung des Breitensportes wird erheblich wachsen. Auch die Förderung des Leistungssports an sich wird erheblich zunehmen. Übrigens stärkt das Ganze das Bekenntnis zum Leistungsprinzip in Deutschland grundsätzlich, (Beifall von der FDP) auch in den Bereichen „Arbeit“ und „Schule“, aber insbesondere im Bereich „Sport“. (Zuruf von Tim Achtermeyer [GRÜNE]) Bei diesem Thema „Leistungsprinzip“ gibt es kleine Unterschiede im Landtag. Das wurde im letzten Sportausschuss deutlich, als ich für die FDP und auch der Landessportbund für das Leistungsprinzip geworben haben. Die Kollegin Besche-Krastl erwiderte nach meiner Werbung für das Leistungsprinzip – Zitat –: Immer, wenn die FDP – also in diesem Fall ich – das Wort „Leistung“ in den Mund nimmt, habe ich das Gefühl, sie hat die Peitsche in der Hand. Liebe Kolleginnen und Kollegen der Grünen, so kommt man ins Protokoll der Plenarsitzung – das ist schön –, aber das ist ein falscher Umgang mit dem Thema „Leistungsprinzip“. Davon sind wir überzeugt. Da unterscheiden wir uns ganz erheblich. (Beifall von den GRÜNEN) Zurück zum eigentlichen Thema „Olympische Spiele“. Wir alle gemeinsam werden uns dafür einsetzen, dass die Olympischen Spiele in Nordrhein-Landtag Westfalen stattfinden. Das ist gut für den Sport. Das ist gut für alle Nationen. Das ist gut für die ganze Welt. Und das ist insbesondere gut für Nordrhein-Westfalen, denn es gibt keinen besseren Ort auf dieser Welt. – Vielen Dank. (Beifall von der FDP)

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