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Dr. Marcus Optendrenk

03.07.2024 Sitzungen 18/69

Herzlichen Dank für diese Frage, Frau Abgeordnete. Wir liefern Ihnen gerne zeitnah die Statistik zu allen Grundstücksarten. Sie wissen: Wir haben acht verschiedene Grundstücksarten, von denen vier zum Ertragswertverfahren und damit zu dem gehören, was in dem Gesetzgebungsvorschlag der Koalitionsfraktionen zum Wohnen gehört, und weitere Kategorien, die zum Nichtwohnen gerechnet werden und sich somit nach dem Sachwertverfahren richten. Wir haben eine Berechnung zu der Frage vorgenommen, was beispielsweise bei einer entsprechenden Anrechnung des Messbetragsvorschlags der kommunalen Spitzenverbände herausgekommen wäre. Insgesamt ist es so, dass wir tendenziell einen deutlich absinkenden Betrag bei den sachwertbezogenen Grundstücksarten haben, insbesondere bei den Gewerbegrundstücken. Wir haben eine Kategorisierung, dass das Wohneigentum tendenziell am meisten steigt. Das hat ganz entscheidend mit dem zu tun, was wir in den letzten zwei Jahren diskutiert haben und was in der Generation Betongold passiert ist, nämlich, dass die Preise und die Wohnwerte aufgrund von Nullzinsen, Immobilienblase, Immobilienbewertung und auch Knappheit von Wohneigentum weit überproportional gestiegen sind. Das wirkt sich dann auch auf die Bewertung in diesem Modell stärker aus, sodass tendenziell – deswegen kann ich Ihnen das jetzt nicht in Prozenten sagen, wir liefern es aber gerne nach – eine Belastung des Eigentums im Einfamilienhausbereich und tendenziell eine Entlastung im Bereich des Nichtwohnens vorhanden ist.

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