Lena Teschlade
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir sind uns einig, dass Hochwasserschutz ein wichtiges Thema ist. Heute in der Debatte ist aber mehrfach der Retentionsraum, der Köln-Worringen betrifft, genannt worden. Das ist mein Wahlkreis, und ich möchte noch etwas für die Menschen aus meinem Wahlkreis sagen. Es ist nämlich mitnichten so, dass zuvor sozusagen einfach die Planung verhindert worden ist, sondern die Planung hat nach wie vor immer noch Defizite. In Worringen ist die Situation immer noch so, dass, wenn der Retentionsraum kommt, die Umgehungsstraße weg sein wird. Das heißt, wenn die Worringer bei Hochwasser den Stadtteil verlassen müssen, müssen sie durch eine Unterführung, die jetzt schon teilweise geflutet ist. Sie würden also in einer Mausefalle sitzen. Deshalb gibt es vor Ort massive Bedenken gegen die Planung des Retentionsraums in dieser Form. An den Debatten bin ich an vielen Stellen beteiligt. Ich kann demnach nur allen empfehlen, sich vielleicht noch einmal ein bisschen intensiver mit dem Thema und der Planung auseinanderzusetzen. – Vielen Dank. (Beifall von der SPD)
