Enxhi Seli-Zacharias
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Der uns heute vorliegende Antrag von CDU und Grünen ist symptomatisch für die ideologische Verblendung dieser Landesregierung. Er ist der Beweis dafür, dass der Staat sich der queeren Ideologie vollends unterworfen hat. (Norwich Rüße [GRÜNE]: Man, man!) Ich möchte somit zu Beginn mit etwas Grundsätzlichem aufräumen. Der LGBTQ-Ideologie geht es nämlich nicht etwa um die Würde und den seelischen Frieden von Andersgeschlechtlichen, sondern schlichtweg um die Negation von der Zweigeschlechtlichkeit des Menschen überhaupt. Die Translobby führt einen Kampf gegen die Natur, ganz nach Judith Butlers „Konstruktion der Denaturalisierung“. (Weitere Zurufe) Dabei darf nicht vergessen werden, dass diese eifrigen Ideologen in Wahrheit innerhalb der Translobby eine Art Bewältigungsstrategie und Therapieform für ihr eigenes empfundenes Leid sehen. Ich will sogar so weit gehen und sagen, dass einige Transvorkämpfer sich an jener Gesellschaft rächen wollen, die sie für sich als ihren eigenen Feind in der 26.10.2023 eigenen Jugend oder beim eigenen Outing empfunden haben. Diese Mär von der grässlichen Diskriminierung kommt daher nicht von ungefähr, wie wir tagtäglich sehen. Somit ist die irrwitzige LGBTIQ-Agenda inzwischen leicht zu durchschauen. (Norwich Rüße [GRÜNE]: Oh, oh!) Aber es ist ihr gelungen, aus einer verfolgten eine verfolgende Minderheit zu machen. Unter dem Deckmantel der Toleranz wurde sich schrittweise in Politik, Justiz, Universitäten und Medien eine totalitäre Machtposition verschafft. Der von insbesondere der CDU – das ist wirklich interessant; jeder sollte sich diesen Antrag durchlesen – und den Grünen geforderte Aktionsplan für Vielfalt und gegen Trans- und Homofeindlichkeit ist aber nur eine Selbstlüge. Ihre durchaus berechtigten Sorgen in Bezug auf ein wachsendes Gewaltpotenzial gegenüber Homosexuellen werden oberflächlich dargestellt, weil die Wahrheit Ihr Kartenhaus nämlich einstürzen lassen könnte. (Norwich Rüße [GRÜNE]: Unglaublich!) Auch wenn wir uns sonst sehr uneinig sind, dürften wir uns alle hier in diesem Hause in einem Punkt uneingeschränkt einig sein, (Kirsten Stich [SPD]: Niemals! – Weitere Zu- rufe) und zwar: Gewalt auszuüben, weil ein Mann einen Mann oder eine Frau eine andere Frau liebt, ist barbarisch und ein Ausdruck mangelnder Zivilisation. (Beifall von der AfD) Sie haben aber den tragischen Tod von Malte C. beim CSD in Münster in Ihren Antrag angeführt. Diese Frage darf an der Stelle erlaubt sein: Wer hat Malte C. getötet? Das ist nicht so ganz uninteressant. Sie wissen es bestimmt, aber ich sage es auch gern, um Ihr Gedächtnis einmal aufzufrischen: Es war Nuradi A., ein gebürtiger Tschetschene. Man kann feststellen: Sie haben durch Ihre gescheiterte Migrationspolitik die Täter selbst ins Land geholt. Nach Einschätzung des Bundesverfassungsschutzes findet eine immer stärkere Instrumentalisierung sogenannter queerpolitischer Themen wie „Homosexualität“ und „Transidentität“ durch islamistische Gruppierungen statt. Die queerfeindlichen Taten dieser Migranten sind nur die Spitze des Eisbergs. Seit Jahren haben wir es in NRW mit zahlreichen Fällen von Ehrenmorden zu tun, die vor allem junge Frauen mit Migrationshintergrund betreffen, die sich bewusst mit unseren Werten identifizieren und dadurch in Konflikt mit ihren oft mangelhaft integrierten Familienmitgliedern geraten. Dieses importierte Problem wird von links gern mal einfach verschwiegen, und es wird versucht, es unter dem Begriff des Femizids zu verschleiern. Landtag Bevor Sie also einen Aktionsplan für Vielfalt weiterentwickeln, der das beste Beispiel für ihre eigene Einfalt ist, sollten Sie sich lieber endlich um die wirklichen Probleme dieses Landes kümmern. (Beifall von der AfD – Zurufe) – Ihre Aufregung ist ja der beste Beweis. Wenn wir nämlich über queere Politik in diesem Hause reden, dann kochen gerne mal die Emotionen hoch, aber bei Rezession, Wirtschaft usw. nicht. Zum Schluss, weil mich gerade noch mal dieser Post erreichte: Die WELT hat heute einen Artikel veröffentlicht; Queer-Aktivisten stehen wohl an der Seite von Palästina. (Kirsten Stich [SPD]: Fanatismus!) Ganz ehrlich, mich erinnert das nur noch an eines: an den Ausdruck „Schafe für Wölfe“. – Einen schönen Tag. Vielen lieben Dank. (Beifall von der AfD)
