Angela Freimuth
Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr verehrten Damen und Herren! In der letzten Legislatur hat die damalige CDU-FDP-Mehrheit hier im Parlament die rechtlichen Voraussetzungen für serielles Bauen geschaffen. Die Erfahrungen aus der Praxis sind allerdings noch nicht aussagekräftig, weshalb gesicherte Zahlen zu Kosteneinsparungen und Synergieeffekten aus der Bauwirtschaft bislang noch nicht vorliegen. Auch mögliche negative Effekte auf die planenden Berufe, die die Antragsteller in ihrem Antrag zu zeichnen versuchen, waren und sind bedingt durch die Datenlage und zahlreiche Sondereffekte noch überhaupt nicht messbar. In welchem Umfang wird sich das serielle Bauen zukünftig durchsetzen? Wir Freien Demokraten vertrauen da den Expertinnen und Experten aus der Bau- und Wohnungswirtschaft sowie im Übrigen – das wird nicht verwundern – auch den Kräften von Angebot und Nachfrage, also den Kräften des Marktes. (Beifall von der FDP) Auf die Gestaltung und die regionale Baukultur achten Architektinnen und Architekten, Bauherren und Kommunen, die durch lokale Bauvorgaben bekanntermaßen einen Rahmen für eine ortstypische Bebauung setzen können. Daher sehen wir diesbezüglich keinen besonderen Handlungsauftrag. Wir stimmen natürlich der Überweisung des Antrags in den Ausschuss zu. Wir werden dort noch einmal intensiver beleuchten können, weshalb es den Antrag weder in der konkreten Form noch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht braucht. – Vielen Dank. (Beifall von der FDP – Vereinzelt Beifall von der CDU und den GRÜNEN)
