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Christof Rasche

FDP 23.11.2022 Sitzungen 18/14

Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Viele Eltern machen sich Sorgen um ihre Kinder, weil sie die Entwicklung sehen, dass immer weniger Kinder, Schülerinnen und Schüler schwimmen können. Sie haben einfach Angst um die Sicherheit ihrer Kinder und erwarten Lösungen, auch von der Politik, wie man aus dieser negativen Entwicklung herauskommt. Auf der anderen Seite haben wir einen Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen, der in seiner Regierungserklärung im wahrsten Sinne des Wortes erklärt 23.11.2022 hat, dass wir in dieser Legislaturperiode eine Situation erleben werden, in der alle Schülerinnen und Schüler, die die Grundschule verlassen, Schwimmen lernen können. Ich bin gespannt, ob dieses Versprechen eingehalten werden kann. Das müsste dann ja im Sommer 2026 erfolgen, weil das die letzten Sommerferien vor der Landtagswahl 2027 sind. Das Problem ist: Wir haben zu wenig Geld für Sanierung und Neubau von Schwimmbädern. Wir haben zu wenig Geld, um die Energiekosten zu tragen. Wir haben zu wenig Personal und zu wenig Lehrpersonal, das jemandem Schwimmen beibringen kann. Das System muss viel einfacher werden. Vor dem Hintergrund all dieser Probleme und Sorgen der Eltern macht die AfD ein Angebot, einen Lösungsvorschlag: Um dieses Problem zu lösen, schlägt sie einen Lehrstuhl für Schwimmbadarchitektur vor – das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen –, um diesen sorgenvollen Eltern zu begegnen, die sich im Zweifel sogar Sorgen um das Leben ihrer Kinder machen, weil die nicht schwimmen können. Ich glaube, über dieses Angebot können die Eltern nur ihren Kopf schütteln. Umso mehr freue ich mich auf die Diskussion im Ausschuss. Vielleicht erkenne ich dann ja noch einige Argumente, die das vielleicht hinterlegen. Im Moment sehe ich keinen Grund dafür, dass man diesem Antrag auch nur im Ansatz zustimmen kann. – Vielen Dank. (Beifall von der FDP, der CDU, der SPD und den GRÜNEN)

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