Christof Rasche
Lieber Herr Minister, es liegt eine Zwischenfrage der AfD vor. Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales: Gleich. Ich will erst mal zusammenhängend vortragen. Die Entwicklung alternativer Ansätze und Maßnahmen für einen besonderen Schutz vor Gewalt in der Praxis sind ein wesentlicher Bestandteil. Zentraler Baustein der Arbeit der Landesinitiative für Gewaltschutz ist auch hier die Unterstützung und Qualifizierung des Fachpersonals im Bereich der Gewaltprävention. Für den Rettungsdienst und die Feuerwehren wurde im Jahr 2019 der Aktionsplan „Gemeinsam gegen Gewalt – Aktionsbündnis zum Schutz von Feuerwehr- und Rettungskräften“ veröffentlicht. Dieser ist eine Initiative des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zusammen mit dem Innenministerium. Ergänzend wird das Thema „Prävention“ bereits seit Langem durch die Unfallversicherungsträger und den Arbeitsschutz angepackt. Durch die Unfallkassen NRW und die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienste und Wohlfahrtspflege wurden Forschungsvorhaben durchgeführt und eine Vielzahl von Leitfäden und Handlungshilfen zu Gewalt am Arbeitsplatz erarbeitet. Diese können durch die Arbeitgeber abgerufen und umgesetzt werden. Abschließend möchte ich noch betonen, dass dieses Thema unter keinen Umständen verharmlost werden darf. Der Schutz unseres Gesundheitspersonals ist eine Daueraufgabe, die uns fortlaufend beschäftigen wird. – Schönen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall von der CDU)
