Carlo Clemens
Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrter Minister Laumann! Zunächst auch von meiner Seite herzlichen Glückwunsch zu Ernennung zum Minister. Ich wünsche mir einen fairen und konstruktiven Austausch zwischen Regierung und Opposition. Es hat in der Vergangenheit, in den letzten zwei Jahren, mehrere Langzeituntersuchungen und Studien betreffend die psychischen und physischen Folgen und Auswirkungen von Coronaschutzmaßnahmen vor allem auf Kinder und Jugendliche gegeben. Zum Beispiel wurde einer umfassenden COPSY-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf zufolge festgestellt, dass fast jedes dritte Kind im Befragungszeitraum unter psychischen Auffälligkeiten, Ängsten und Sorgen, depressiven Symptomen oder psychosomatischen Beschwerden litt. Aber auch die körperlichen Folgen sind nicht zu verachten: Die Ernährung wurde schlechter. Es wurde weniger oder gar kein Sport getrieben. Kinder und Jugendliche haben signifikant mehr Zeit vor Bildschirmen verbracht. Vor diesem Hintergrund lautet meine erste Zusatzfrage: Welche Erkenntnisse haben Sie bzw. hat die Landesregierung zu den psychischen und physischen Folgen der Coronaschutzmaßnahmen an Bildungseinrichtungen in den vergangenen zwei Jahren? Inwiefern wird dies bei Ihren weiteren Maßnahmen für diesen Herbst berücksichtigt?
