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Dr. Karl-Ludwig Danwitz

CDU 18.12.2025 2:22 min Tagungsabschnitte 19/30

Gleiche Chancen im digitalen Lernen: Kostenfreie Tablets für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7

Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine Damen und Herren! Unsere Schülerinnen und Schüler brauchen digitale Bildung. Darin sind wir uns wohl alle einig. Wissensvermittlung ohne digitale Medien ist kaum noch vorstellbar und muss deshalb auch in den Schulalltag integriert werden. Und da kommt Rot-Grün auf die Idee, allen Schülerinnen und Schülern ab Klasse 7 ein kostenfreies Tablet zu kaufen. Natürlich darf digitale Bildung nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Aber gibt es nicht auch Eltern, die ihren Kindern schon ein Tablet gekauft haben und sich jetzt fragen: Warum noch eins? Brauchen wir wirklich diese Zwangsbeglückung mit etwas, was man oftmals schon hat? Denken Sie doch mal an Weihnachten! Schenken Sie einem lieben Menschen doch einmal etwas, was er schon hat. Wie der sich wohl freut: „Das habe ich doch schon! Hast du nichts Besseres gefunden?" Warum müssen wir der Gesellschaft eigentlich immer wieder erzählen, Politik sei ein Serviceunternehmen, das sich um alle und um alles zu kümmern habe? Warum stellen wir in den Schulen nicht Leihtablets für diejenigen Kinder zur Verfügung, die von zu Hause kein Tablet bekommen haben? Warum wollen Sie von Rot-Grün mit der Gießkanne durchs Land laufen und Geld für alle verteilen? Das ist nicht sozial es fehlt dann Geld für die wirklich Bedürftigen, und das ist auch nicht nachhaltig, liebe Grüne: Das zweite Tablet im Haus ist eines zu viel. Das vernichtet auch Ressourcen. Wir als CDU haben hier bessere Ideen: Geben Sie den Schulen doch die Möglichkeit, das Geld für Digitalisierung zielgerichtet vor Ort zu verwenden! Bringen Sie doch Schulbudgets für Digitales auf den Weg! Die Schulen wissen doch am besten, was gebraucht wird. Und Sie wissen doch selbst, dass die Schulen sehr unterschiedlich aufgestellt sind. Herr Kollege von Danwitz, lassen Sie eine Zwischenfrage der Kollegin Schendel zu? Ja, gerne! Bitteschön! Vielen Dank, Frau Präsidentin. - Sehr geehrter Herr Danwitz,

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