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Dr. Andreas Hoffmann

GRÜNE 26.06.2025 1:56 min Tagungsabschnitte 19/26

Die Einführung eines Landesbaukindergelds prüfen

Sehr geehrter Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Kollege Kopka und Kollegin Reinecke haben es ja schon ausführlich dargelegt: Das Baukindergeld ist Gießkanne und unsozial. Die AfD inszeniert sich hier als Retterin junger Familien mit Bauwunsch. Doch der Antrag ist, mit Verlaub, nichts anderes als Symbolpolitik. Denn auch hierauf wurde schon hingewiesen Fördermöglichkeiten für Familien mit dem Ziel Wohneigentum gibt es längst, und zwar gut ausgestaltet, differenziert und abrufbar. Dafür braucht es kein weiteres Baukindergeld auf Landesebene. Wer heute als Familie bauen oder kaufen will, bekommt Unterstützung: Zinsgünstige Kredite für Familien mit Kindern für Neubau, Kauf und energetische Sanierung, wie das Programm „Jung kauft Alt", finden Sie schon bei der KfW und NBank. Statt ein weiteres Baukindergeld zu prüfen, sollten wir lieber dafür sorgen, dass die bestehenden Programme bekannter werden - und, ja, auch besser genutzt werden können. Aber wir als Niedersachsen gehen auch längst voran: Mit der Landeswohnungsgesellschaft investieren wir zielgerichtet in bezahlbaren Mietwohnraum, um dort zu helfen, wo der Markt versagt, und mit der Novelle der Niedersächsischen Bauordnung, die wir gerade verabschiedet haben, machen wir das Bauen einfacher, schneller und günstiger, auch für junge Familien. Kurz gesagt: Niedersachsen handelt. Wir unterstützen Familien - passgenau und ohne platte PR-Maßnahmen. Was die AfD vorschlägt, ignoriert bestehende Förderinstrumente, schafft Bürokratie und setzt auf ein rückwärtsgewandtes Gießkannenprinzip. Wohnraum schaffen heißt für uns: zielgerichtet fördern, Flächen sparen, Energieeffizienz steigern - und für alle Menschen bezahlbar bauen. Der Antrag der AfD? Überflüssig, weil wir längst handeln! Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die AfD verboten gehört. Vielen Dank.

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