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Holger Kühnlenz

AfD 25.06.2025 2:31 min Tagungsabschnitte 19/26

21. Eingabenübersicht

Herr Präsident! Meine Damen und Herren! In diesem Schuljahr sind in Niedersachsen rund 75 % aller allgemeinbildenden Schulen als Ganztagsschulen organisiert. Bei den Grundschulen sind es 70 %. Wie der Niedersächsische Städtetag sagt, wird es bis 2026 nicht möglich sein, den Rechtsanspruch an allen Grundschulen zu erfüllen. Es fehlen schlichtweg die Geldmittel und die Lehrer. Ein großer Teil der Eltern sieht in den Ganztagsschulen große Nachteile. Der elterliche Einfluss auf die Erziehung sinkt. Kinder werden innerhalb der Eltern entfremdet. - Ist mir klar, dass Sie darüber lachen. Das ist logisch. Die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler wird eingeschränkt. Kinder können eigenen Interessen, etwa im Verein, nicht mehr nachgehen. Mobbingopfer sind ihren Peinigern an der Schule noch länger ausgesetzt. Es darf nicht sein, dass die Kommunen über die Köpfe von Eltern und Schülern hinweg Entscheidungen über Ganztagsschulen treffen. Die elterliche Liebe und die Fürsorge für Kinder müssen an erster Stelle stehen. Im Zuhause der Familie hat der Staat nichts zu suchen, indem er die Lebenszeit von Kindern an staatliche Einrichtungen bindet. Die AfD steht für den Schutz der Familie. Eine verpflichtende Ganztagesschule widerspricht der Wahlfreiheit Herr Ko llege Kühnlenz, ich muss Sie leider einmal kurz unterbrechen. Es gibt den Wunsch nach einer Zwischenfrage. Nein. Dann fahren Sie bitte fort. Bitteschön! - und der elterlichen Verantwortung für die Erziehung ihrer Kinder. Die Petition gibt einen ernsthaften Anlass, die Praxis der Ganztagsbeschulung zu überdenken. Wir werden für „Material" stimmen. Danke schön. Vielen Dank, Herr Kollege Kühnlenz. Ich musste gerade kurz etwas überprüfen,

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