Stephan Bothe
Sport stärkt - Ehrenamt wirkt. Gemeinsam für ein starkes und solidarisches Niedersachsen
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Sehr geehrter Herr Kollege Meyn, entschuldigen Sie bitte die Namensverwechslung eben. Aber kurz gesagt: Ihr Antrag ist ideologisch getrieben und hat mehr Schwächen als Stärken. Ich persönlich glaube, ich spreche für die große Mehrheit der Bevölkerung, wenn ich sage: Sport ‑ Ich glaube schon. Ich glaube, dass ich für die meisten Bürger spreche, wenn ich sage: Sport muss ein politik- und ideologiefreier Raum bleiben. Niemand außer einer kleinen linken politischen Blase will eine Nationalmannschaft mit Regenbogenbinde oder eine Nationalmannschaft, die sich die Hand vor den Mund hält. Niemand in der breiten Bevölkerung möchte politische Aktionen, weder bei der Fußball-WM noch beim Amateursport. Die Einzigen, die das wollen, sind politische Funktionäre oder jeweilige Regierungspolitiker. Dieser Antrag zeigt das in diesem Fall ganz offen: Es wird die einseitige linke Politisierung des Vereinssports vorangetrieben. Extremismusbekämpfung soll ausschließlich gegen rechts gerichtet sein. Wir lehnen aber diese Politisierung des Ehrenamts entschieden ab. Wir werden Sie auch nicht damit durchkommen lassen, dass die niedersächsischen Ehrenämter und die aufopferungsvoll geführten Vereine zu NGOs und Vorfeldorganisationen von SPD und Grünen umfunktioniert werden. Das ist nämlich am Ende Ihr Ziel. Bereits heute ist das Programm „Sport mit Courage" komplett einseitig ausgerichtet. Die Workshop-Angebote befassen sich ausschließlich mit Zitat rechten Parolen im Sportverein, Rechtsextremismus im Sport, Facetten des modernen Rechtsextremismus. Rot-Grün will jetzt diese Einseitigkeit weiter zementieren und verkennt die wirklichen Gefahren, die wir haben: Gefahren durch linke und islamistische Extremisten, durch Diskriminierung muslimischer Mädchen, die sich aus Angst vor muslimischen Männern oft nicht mehr auf Sportveranstaltungen trauen, gewalttätige Vorfälle und Spielabbrüche im Amateursport, häufig geprägt durch migrantische Mannschaften. All das liest man in Ihrem Antrag nicht. Es wird weiterhin das ewige Mantra des Kampfes gegen rechts bemüht. Ich bleibe dabei: Die Bürger wollen das nicht, und wir wollen das auch nicht. Wir wollen keinen ideologisierten Sport, weder im Profisport Letztes Wort, Herr Bothe! ‑ noch im Amateursport. Vielen Dank. Die nächste Wortmeldung kommt von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen:
