Sebastian Zinke
Kinderschutz im Fokus - gemeinsam, verbindlich, wirksam!
Frau Präsidentin, herzlichen Dank. - Es wird hier schon reagiert, insofern wissen Sie, was kommt. Ich möchte etwas zu dem sagen, was Frau Behrendt hier gerade von sich gegeben hat, zum wiederholten Male. - Ja, warten Sie mal ab! Frau Behrendt hat hier der SPD und ich bin Teil dieser Fraktion eine kindeswohlgefährdende Politik vorgeworfen. Sie hat sogar den Eindruck erweckt, als würde die SPD in ihrer Politik die Sexualisierung von Kindern - Herr Watermann, ich würde Ihnen vorschlagen, jetzt wirklich einen Kaffee trinken zu gehen. Der Ton passt nicht zu dem ernsten Thema dieser Aktuellen Stunde. Und, Herr Zinke, ich warte auf die persönliche Betroffenheit, die zu einer persönlichen Erklärung gehört - Ihre ganz persönliche Bemerkung. Frau Präsidentin, ich bin Sozialdemokrat, und ich lasse mir von der AfD und von einzelnen Kolleginnen und Kollegen hier nicht vorwerfen, dass ich eine kindeswohlgefährdende Politik unterstütze. Wissen Sie was, meine Damen und Herren? Ich war mal Leiter einer kriminalpolizeilichen Dienststelle, und in diesem Zusammenhang musste ich mir Bilder anschauen, wie Kinder von erwachsenen Menschen für sexuelle Handlungen benutzt werden. Ich habe mir auch andere Bilder angeguckt angucken müssen: von Verkehrsunfällen, von Morden. Die Bilder, die ich zur Sexualisierung von Kindern, zum Missbrauch von Kindern sehen musste, gehören zu den schrecklichsten Bildern, die ich in meinem Leben gesehen habe. Und ich lasse mir von Ihnen hier nicht vorwerfen, dass ich in irgendeiner Art und Weise eine Politik unterstütze, die die Sexualisierung von Kindern gutheißt. Das ist nicht Politik, meine sehr geehrten Damen und Herren, das ist böse. Und das Böse hat in der AfD einen Platz. Wir haben es heute Morgen wieder gesehen. Ich weise aufs Schärfste zurück, dass ich in irgendeiner Weise diese Politik unterstütze! Herzlichen Dank.
