Eva Viehoff
Von der Praxis ins Herz der Region: Kinderärzte vor Ort stärken
Denn anscheinend haben Sie ihn an diesem Punkt nicht ganz genau gelesen. Vielen Dank. Ich habe Ihren Antrag sehr wohl genau gelesen und dabei sehr deutlich erkannt, dass vieles von dem, was Sie fordern, gar nicht in der politischen Hand liegt. Das hat die Kollegin Claudia Schüßler ja auch schon gesagt. Das sind Dinge, die über die Fachgesellschaften über den G-BA, über die KVN, über die Krankenkassen geregelt werden. Genau da haben Sie als CDU, die die Gesundheitsministerin im Bund stellt, doch die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen, um zum Beispiel die Richtlinie für die Bedarfsplanung zu ändern, damit die KVN hier in Niedersachsen im Bereich der Pädiatrie anders handeln kann. Sie haben die Verantwortung, Sie müssen sie nur wahrnehmen und diese Dinge ändern. Wir in der Landesregierung kümmern uns derweil um die Symptome. Ich möchte hier als Beispiel den Weiterbildungsverbund nennen. Frau Viehoff, einen kleinen Moment! - Herr Thiele, das Wort hat Frau Viehoff. Wenn Sie etwas sagen möchten, wissen Sie, wie Sie das machen müssen. - Frau Viehoff, Sie fahren fort. Bitteschön! Ich möchte hier als Beispiel den pädiatrischen Weiterbildungsverbund nennen, bei dem die fachliche Weiterbildung in der Region stattfindet. Hier ist es entscheidend, dass die Ärztinnen und Ärzte in der Region arbeiten und dann auch häufig für die Versorgung dort verbleiben.
