André Bock
Niedersachsen für Olympia 2040 in Deutschland
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine Damen und Herren! Frau Weippert, Sie haben es gesagt: Es gibt laufende Bemühungen und Planungen der Landesregierung und des Landessportbundes. Vor allem der Sport ist deutschlandweit sehr weit damit, sich zu bemühen, dass Deutschland möglichst den Zuschlag für die Olympiade bekommt. Aber Sie haben gesagt: „laufende" - und jetzt springen Sie mit Ihrem parlamentarischen Antrag hinterher. Das ist doch ein Schaufensterantrag, den Sie hier stellen. Es steht im Grunde auch nichts drin: dass wir alle zum Sport stehen, dass das letzte Sportstättensanierungsprogramm sehr gut war. Dass Sie an die 25 Millionen Euro ein bisschen anknüpfen, ist das eine. Dass Sie aber auch noch mehr machen müssen, ist das andere. Frau Buschmann hat deutlich dargestellt, wo es im Lande beim Sport hakt. Aber was Sie hier parlamentarisch auf den Weg bringen, ist nur Schaufenster, nichts weiter. Sie haben die Hamburger Bewerbung angesprochen. Daran erinnere ich zurück. Ich durfte damals schon hier dabei sein. Das war in meiner ersten Wahlperiode, 2013 bis 2017. Zugegeben - die damalige rot-grüne Landesregierung war aktiver dabei, bei dieser Hamburger Bewerbung etwas für Niedersachsen rauszuholen. Eben das sehe ich heute nicht. Vor allem die Fraktionen waren aktiver dabei, sogar die Sozialdemokraten. Auch wir als Union sind rauf und runter durchs Land gereist, auch im Landkreis Harburg, haben versucht, Pflöcke einzuschlagen und Signale auszusenden, dass wir zu einer Olympiabewerbung stehen, um auch vor Ort für Niedersachsen etwas herauszuholen. All diese Bemühungen sehe ich nicht. Was Sie auf den Weg bringen, ist einzig und allein ein Schaufensterantrag. Das ist zu kurz gesprungen. Deswegen enthalten wir uns heute.
