Holger Kühnlenz
27. Eingabenübersicht
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Ein Rentner, 88 Jahre alt, befindet sich in der Grundsicherung und brauchte vor Kurzem eine notwendige Zahnersatzreparatur, um wieder essen zu können. Wegen seines Tarifs in der privaten Krankenversicherung verweigert der Landkreis Harburg die einmalige Kostenübernahme von 1 500 Euro und verweist auf die Möglichkeit der Ratenzahlung - wohlgemerkt aus der Grundsicherung. Zum Vergleich: Über eine Million Ukrainer in Deutschland werden nach dem SGB II gesetzlich krankenversichert und haben im Bedarfsfall Anspruch auf Zahnersatzleistungen. Ist das gerecht? Asylbewerber erhalten erst nach drei Jahren in Deutschland die kompletten Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Auch gerecht? Der Petent mag sich fragen, wo es in diesem Parlament eine Partei der sozialen Gerechtigkeit gibt. Sollen wir bald anhand der Zähne erkennen, wie der soziale Stand des Mannes ist? Aber zurück zum Thema. Wenn Sie bei „Sach- und Rechtslage" bleiben wollen, ist das Ihre Entscheidung. Die AfD möchte, dass die Bürger, die ein Leben lang gearbeitet haben und trotzdem nicht über ausreichende Mittel verfügen, in der Not Zugang zu einer angemessenen medizinischen Versorgung erhalten. Wir plädieren daher für Erwägung des Anliegens. Vielen Dank, Herr Kollege Kühnlenz. - Ebenfalls zu dieser
