Detlev Schulz-Hendel
Gemeinsam für die Sicherheit der Menschen in Niedersachsen - konsequentes Handeln nach Solingen und Mannheim!
Herr Präsident! Liebe KollegInnen! Ich bin eigentlich ein bisschen enttäuscht darüber, dass der so wichtige Appell, das eine Thema nicht mit dem anderen zu vermengen und sich hier auf die Folgen des islamistischen Terroraktes von Solingen zu konzentrieren, leider nicht funktioniert hat. Heute Morgen gab es ja einen Gottesdienst, traditionell zum ersten Plenum nach der Sommerpause. Ich möchte hier das 3. Buch Mose, Kapitel 19, Verse 33 und 34 zitieren: Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge in Ägyptenland gewesen. Ich glaube, das macht noch einmal sehr deutlich - ich bin dem Landesbischof sehr dankbar -, worum es hier eigentlich geht: nicht um pauschale Verurteilung und pauschale Maßnahmen, die nichts mit dem Terror zu tun haben, sondern um eine sachgerechte Debatte. - Ich fordere noch einmal alle auf, dahin zurückzukehren und gemeinsam daran zu arbeiten. Das betrifft insbesondere die Demokraten, habe ich gesagt. Denn mit den anderen ist das nicht so gut zu machen. Hier geht es eher darum, am rechten Rand die Gesellschaft zu spalten. Herzlichen Dank.
