Harm Rykena
Einführung einer effektiven Informations- und Beratungspflicht der KiTa zu Inhalt, Ziel und Umsetzung ihres Konzepts zur Sexualpädagogik
Dank, Frau Präsidentin. - Ja, Herr Fühner, es ist schon interessant, dass Sie in Ihrer Rede nur ganz wenige inhaltliche Punkte aufgreifen und zum größten Teil persönliche Angriffe nötig haben, auch noch gespickt mit zahlreichen Unwahrheiten. Ich glaube, da spricht der Frust über Ihre sinkenden Umfrageergebnisse und unseren Erfolg aus Ihrer Seele. Als Nächstes zu Ihren Kinderschutzkonzepten. Ja, Ihr Antrag ist sehr umfangreich und führt etliche Punkte auf. Aber Sie vergessen eines: Ihre Kinderschutzkonzepte füllen Regalmeter von Papier. Es steht alles auf dem Papier, ob das gelebt wird, steht auf einem anderen Blatt. Bei unserem Ansatz geht es um eine ganz klare Forderung, die viel verbessern würde, nämlich einfach nur nach einer Informationspflicht -- Pflicht! den Eltern gegenüber. Und das lehnen Sie ab. Wir nehmen das zur Kenntnis. Nächster Punkt. Wir haben kein Misstrauen gegenüber allen Kitas, aber wir haben Misstrauen Hören Sie mir zu, hören Sie mir bitte zu! Liebe Kolleginnen und Kollegen, Herr Rykena hat das Wort, und der Rest hört bitte zu! Wir haben kein Misstrauen gegenüber allen Kitas. Wir haben Misstrauen gegenüber einigen Kitas. Wie viele das sind, wissen wir nicht. Wie viele das sind, weiß auch die Landesregierung nicht, wie wir erfragt haben. Genau das ist der Punkt. Hier geht es einfach um eine Informationspflicht, die nebenbei die Schulen auch haben. Die halten das aus und da geht das. Eine solche Informationspflicht hätten wir gerne auch bei den Kitas. Und da helfen offensichtlich auch die ganzen Paragrafen von Ihnen nicht, Herr Fühner, denn offensichtlich informieren nicht alle Kitas über ihr sexualpädagogisches Konzept, und zwar bei jedem Jahrgang, der neu an die Kindergärten kommt, darüber, was in diesem Bereich passiert. Und nur das fordern wir in diesem Antrag. Vielen Dank. Ich schaue mal eben zu dem Kollegen Fühner herüber.
