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Peer Lilienthal

AfD 15.05.2024 1:47 min Tagungsabschnitte 19/16

Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Weiterbildung sowie des vierten Bildungssektors und zur Einführung eines Innovationsfonds in Niedersachsen

Vielen Dank. <v UU>- Herr Präsident! Meine Damen und Herren! <v UU>Aus unserer Sicht ist der Gesetzentwurf absolut relevant. <v UU>Denn was oben darüber steht ‑ das kam in der Rede des Vorredners, lieber <v UU>Herr Kollege, völlig zu kurz ‑, ist doch: Wir erleben im Moment einen <v UU>Wandel der Lebens- und Arbeitswelt, der keinen Vergleich in der <v UU>Geschichte findet, jedenfalls keinen, der mir bekannt ist. <v UU>Es hat ja vor ungefähr 150 Jahren etwas Ähnliches gegeben, die <v UU>industrielle Revolution. Aber die war <v UU>über viele Dekaden verteilt. Und jetzt denken Sie mal von hier aus <v UU>nur zehn Jahre zurück, wie sich die Technik, wie sich die Digitalisierung <v UU>in der Lebens- und Arbeitswelt der Menschen manifestiert hat. <v UU>Wir stehen vor einem gesellschaftlichen Wandel, der die <v UU>Menschen teilweise nicht mitnimmt. Das ist das große Problem, weil sich <v UU>das halt auch auf die Arbeitswelt überträgt. <v UU>Von der Lehre bis zur Rente dieselbe Tätigkeit auszuüben, geht <v UU>halt nicht mehr. Da setzt ‑ so haben wir ihn <v UU>jedenfalls verstanden ‑ dieser Gesetzentwurf an. <v UU>Er versucht, klarzumachen, dass das ein Prozess ist, aus <v UU>dem man nicht herauskommt. Darüber müsste man vielleicht einmal <v UU>in einen Dialog mit der Gesellschaft treten. <v UU>Da wird man nicht umhinkommen. Ob es dazu einer Verfassungsänderung <v UU>bedarf, weiß ich nicht. Das kann im Ausschuss gerne <v UU>diskutiert werden. Soweit die Vorschläge auf Änderungen des Erwachsenenbildungsgesetzes zielen, halte ich sie auf jeden Fall für sinnvoll, vor allem, weil als großes Ziel darüber immer die Erwerbsfähigkeit steht. Es geht ja vor allem um die Bildung, <v UU>es geht darum, Erwerbsarbeit zu forcieren und die Leute eben nicht stehen zu lassen, sondern die ganze Zeit in diesem Prozess halten. Sonst verliert man sie im Übrigen auch für den politischen Prozess. Dieses Verlieren ist nämlich auch ein Aspekt des Prozesses, <v UU>den wir gerade erleben. Dass sich Leute von der Politik abwenden, ist für mich auch eine Facette davon, dass diesem Wandel nicht gefolgt werden kann, weil er den Leuten Angst macht.</v> Das ist hier völlig zu kurz gekommen.</v> Aber das kann Frau Schülke im Ausschuss noch näher beleuchten. Vielen Dank.

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