Alexander Wille
Die Gewaltexzesse gegen Einsatzkräfte dürfen nicht länger hingenommen werden: Silvester-Randalierer endlich stoppen!
beraten. Jetzt antwortet der Kollege Wille auf diese Kurzintervention! Frau Präsidentin! Lieber Kollege Bothe, jetzt habe ich extra noch mal den langen Weg auf mich genommen, um Ihnen auf Ihre Kurzintervention antworten zu können. - Ich höre Ihnen in aller Regel sehr aufmerksam zu. Den Begriff „rechtsextrem" habe ich in meinem Wortbeitrag schlicht nicht benutzt, und den lasse ich mir von Ihnen auch nicht in den Mund legen. - Das als redaktionelle Klarstellung an der Stelle. Sie fokussieren sich ja in Ihrem Entschließungsantrag auf die Silvesternächte. Ich will es einmal so formulieren: Was die Täterklientel anbelangt, kann ich Ihnen deutlich weiterhelfen, Herr Bothe. Ich selber bin hier in der Landeshauptstadt Hannover neun- oder zehnmal in Silvesternächten auf einem Rettungswagen gesessen und kann Ihnen aus eigener Anschauung berichten, wer mit Steinen wirft, wer mit Böllern auf Einsatzfahrzeuge schießt und so weiter und so fort. Ich habe in realiter eine sehr viel differenziertere Wahrnehmung als das, was Sie uns jetzt hier zum wiederholten Male verkaufen. Ich habe es gerade ganz klar und deutlich gesagt: Täter klar benennen und Vorwürfe auch klar ermitteln und schnellstmöglich aburteilen. Das ist alles völlig in Ordnung. Aber lassen Sie es doch bitte einfach sein, am Ende Ihrer Ausführungen beinahe egal zu welchem Thema immer irgendein Sachproblem zum Migrationsproblem zu erklären. Das ist nun wirklich keine politische Arbeit. Die erste Beratung ist an dieser Stelle abgeschlossen. Wir kommen nun zur Ausschussüberweisung. Federführend soll der Ausschuss für Inneres und Sport sein,
