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Ansgar Georg Schledde

AfD 26.03.2025 4:32 min Tagungsabschnitte 19/24

"LNG-Debakel in Stade": Land und Bund investieren hunderte Millionen Euro Steuergeld - doch "das schwimmende LNG-Terminal in Stade wird vorerst nicht in Betrieb gehen"

Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Wir stehen vor einem Scherbenhaufen. Das LNG-Terminal in Stade sollte unsere Energieversorgung retten. Es wurde als großer Hoffnungsträger gefeiert. Doch jetzt? - Verträge sind gekündigt, kein Tropfen Flüssiggas wird umgeschlagen, das Projekt ist gescheitert. Das ist ein Tiefschlag für Niedersachsen. Es ist eine Blamage für die Energiewende des Bundes und für diese Landesregierung. Schauen wir uns die Fakten an: Im März 2024 kam das Spezialschiff nach Stade. Es sollte Gas bringen und unsere Energie sichern. Aber ein Jahr lang wurde die Eröffnung immer wieder verschoben. Und jetzt? - Ein Streit zwischen zwei Firmen, der Deutschen Energy Terminal und der Hanseatic Energy Hub, lässt alles platzen. Ergebnis: kein Gas, kein Fortschritt. Das ist nicht nur Pech, das ist ein Skandal. Deutschland verliert sein Ansehen als Energiestandort. Der Hafen in Stade steht leer. Arbeitsplätze, die geplant waren, kommen nicht. Die Industrie, zum Beispiel das Werk von Dow in Stade, hat keine sichere Energie. Hunderte Millionen Euro Steuergelder sind weg. Täglich werden weitere 200 000 Euro Steuergelder versenkt. Das kann so nicht weitergehen! Was bleibt, ist ein trauriges Denkmal für politisches Versagen. Aber es wird noch schlimmer. Dieses Chaos zeigt ein viel größeres Problem: Die Energiewende, wie sie jetzt läuft, funktioniert nicht. Sie ist ein Desaster. Die Bundesregierung und die Landesregierung haben hier versagt. Die AfD hat schon vorher gewarnt: Schnellschussprojekte wie schwimmende LNG-Terminals bringen nichts - auch nicht der wilde Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen. Diese Dinge kosten viel Geld. Sie sind unzuverlässig und zerstören unsere Natur. Windräder stehen nun mal still, wenn kein Wind weht, Solaranalgen bringen im Winter kaum Strom, und Häfen wie Stade bleiben leer. Das alles hilft uns nicht weiter. Das ist das Ende eines Traums, der mit der Realität zusammenkracht. Stade beweist es uns hier schwarz auf weiß. Was wir wirklich brauchen, ist eine kluge Lösung. Moderne Kernkraftwerke könnten Niedersachsen und Deutschland stabile, saubere und günstige Energie liefern. Denn Kernkraftwerk ist bewährt. In Frankreich macht sie über 70 % des Stroms aus, und das seit Jahrzehnten. ‑ Einfach zuhören! Selbst Länder wie Schweden oder die USA setzen wieder auf Kernenergie. Warum tun sie das? - Weil sie funktioniert, und zwar egal, ob die Sonne scheint oder der Wind weht. Ein paar Fakten dazu: Ein einziges Kernkraftwerk kann Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Es produziert fast keinen CO2-Ausstoß, und moderne Technik macht es sicherer als je zuvor. Vergleichen wir das einmal kurz mit der Windkraft: In Deutschland stehen über 30 000 Windräder, aber sie liefern nur etwa 20 % unseres Stroms, und das nur, wenn das Wetter mitspielt. Das ist völlig verrückt. Stade hätte ein Vorbild sein können - nicht mit einem provisorischen LNG-Schiff, sondern mit einem modernen Kernkraftwerk. Stattdessen haben wir jetzt Stillstand und Streit und herumbrüllende SPD-Abgeordnete. Unsere Bürger und unsere Wirtschaft haben wirklich Besseres verdient, nicht nur diesen Flickenteppich aus schlechten Ideen. Wir müssen endlich vernünftig handeln. Kein Glückspiel mehr mit LNG, Wind und Sonne! Keine Energiepolitik mehr, die auf Sand gebaut ist, sondern eine, die auf solidem Grund steht: der Kernenergie! Ich fordere die Landesregierung und die nächste Bundesregierung auf: Erstens. Finden Sie heraus, wer für das LNG-Desaster verantwortlich ist! Zweitens. Hören Sie auf, überall Windräder und Solaranlagen zu bauen, die nichts bringen! Drittens. Machen Sie einen Plan, wie wir wieder Kernkraft nutzen können! Der deutsche Energieexperte Thomas Seipolt wird Ihnen gerne dabei helfen. Erst vor ein paar Tagen erklärte er öffentlich, die letzten sechs deutschen Kernkraftwerke können bis 2030 wieder in Betrieb gehen, wenn die Politik die entsprechenden Weichen stellt. Gehen Sie also diesen ersten Schritt! Stoppen Sie den Rückbau sofort! Das würde Niedersachsen und Deutschland stark machen. Es ist Zeit, die Energiewende richtig anzugehen - nicht mit Luftschlössern, sondern mit Technik, die wirklich hält, was sie verspricht. Unsere Bürger haben das verdient. Vielen Dank. Vielen Dank, Herr Kollege Schledde. Ich bitte noch einmal

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