Annette Schütze
Position niedersächsischer Universitäten im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes
bis zwei Fragen befunden. Frau Schütze, bitte! Herr Plett, ich finde, diese Frage ist entlarvend. Es ist nämlich genau so, wie ich es gerade gesagt habe. Sie werfen der Präsidentin eine falsche Schwerpunktsetzung vor und sagen, sie hätte lieber nicht die Regenbogenflagge hissen, sondern sich mehr um Exzellenz kümmern sollen. Und genau das habe ich gesagt: Das gehört doch überhaupt gar nicht zusammen, das eine hat doch mit dem anderen gar nichts zu tun. So etwas in einer Pressemitteilung zu vermengen und damit die TU Braunschweig und unsere Präsidentin in Misskredit zu bringen, das kann ich als Braunschweiger Abgeordnete hier nicht stehen lassen. Das ist auch nicht verhältnismäßig, denn das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Das miteinander zu vermengen, finde ich politisch nicht in Ordnung. Das spielt dieser rechten Seite doch in die Hände, und davor sollten wir uns doch bewahren. Zurück zu meiner Rede. Forschung und Exzellenz leben von der Vielfalt der Blickwinkel. In Niedersachsen wissen wir, dass freie Entfaltung keinen Widerspruch zum Forschungsauftrag der Hochschulen darstellt. Wir werden die niedersächsischen Hochschulen auch in der letzten Förderrunde der Exzellenzstrategie eng begleiten und unterstützen. Ich wünsche allen Beteiligten dabei viel Erfolg und bedanke mich für die hervorragende Arbeit an unseren niedersächsischen Universitäten. Vielen Dank.
