Vanessa Behrendt
Klare Kante gegen Gewalt an Frauen
Bitteschön! Vielen Dank.- Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! „Klare Kante gegen Gewalt an Frauen" - das fordert die SPD-Fraktion. Ausgerechnet die SPD-Fraktion! Und ich frage mich: Wer soll Ihnen das eigentlich glauben? Stellen wir Ihre Phrasen mal auf den Prüfstand. Und bevor Sie mir wieder das Wort im Mund umdrehen: Natürlich gibt es Gewalt gegen Frauen in allen sozialen Schichten, unter Menschen jeder Herkunft. Und natürlich geht sie ganz überwiegend von Männern aus. Aber „klare Kante" bedeutet doch, genau hinzuschauen, ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten. Und dann sieht man: Gewalt gegen Frauen findet eben nicht in allen Gruppen gleichermaßen statt. Gehen wir zum Beispiel mal ins Freibad! Auch in diesem Sommer kam es dort wieder zu zahlreichen sexuellen Übergriffen auf junge Frauen. Die Täter waren meist Männer - richtig. Aber sie hatten häufig auch einen Migrationshintergrund. Das festzustellen, heißt nicht, dass alle Migranten kriminell sind, im Gegenteil: Die meisten sind es eben nicht. Wir sind es aber gerade unseren migrantischen Freunden schuldig, klar zu benennen, wer für solche Taten verantwortlich ist. Denn ihr Ruf leidet am meisten unter den Verbrechen Ihrer unkontrollierten Massenmigration. Und das werden wir nicht zulassen, meine Damen und Herren! Sie suchen nicht die Täter, sondern Sie suchen Ausreden. An Freibad-Übergriffen sind dann wahlweise der Klimawandel oder die Pommespreise schuld. Das, meine Damen und Herren, ist keine klare Kante. Das ist erbärmlich, unwahr und beschämend. Auch die Plakatkampagne in NRW in diesem Sommer spricht Bände: Eine etwa 50-jährige Frau mit roten Haaren begrapscht darauf einen migrantischen Jungen mit Holzbein, und er kann sich nur retten, wenn er den Bademeisternden das Antivergewaltigungscodewort „Tiki" zuruft. Ich weiß nicht ganz ehrlich, wie viele Drogen man nehmen muss, um sich so etwas auszudenken. Aber das ist keine klare Kante gegen Gewalt an Frauen - das ist die Verhöhnung von Opfern. Immer wieder beweisen Sie, dass Sie aus der Kölner Silvesternacht nichts gelernt haben. Und besonders widerlich zeigt sich das beim Thema Gruppenvergewaltigung, einem Phänomen, das wir vor 2015 praktisch nicht kannten. Die Zahlen sprechen für sich. - Interessant, dass Sie das zum Lachen finden. Das finde ich unheimlich interessant und bezeichnend. Doch statt zu handeln, lehnen Sie jeden AfD-Antrag ab, der endlich etwas ändern will. Das, meine Damen und Herren, hat nichts mit einer klaren Kante zu tun. Das liefert Frauen Verbrechern aus. Und ich frage mich wirklich ernsthaft: Was geht in Ihren Köpfen vor? Einen Moment, Frau Behrendt! - Herr Watermann! Fahren Sie fort, Frau Behrendt! Vielen Dank. Ein AfD-Antrag in diesem Parlament möchte Hunderten Frauen im Land helfen. Und Sie sagen: Das wollen wir nicht. Aber ich sage Ihnen: Das ist genau dasselbe, als würden Sie auf der Straße ein Verbrechen mitbekommen und nicht wollen, dass der Frau geholfen wird, weil der Helfer AfD wählt. Das hat nichts mit Frauenrechten zu tun, gar nichts! Sie waren es, die eine ungebremste Massenmigration aus frauenfeindlichen Kulturen zugelassen und gefördert haben - aus Kulturen, in denen Frauen 10 m hinter ihrem Mann gehen, wenn sie überhaupt vor die Tür dürfen. Sie können sich jetzt aufregen, aber die Realität, die Sie geschaffen haben, sehen Sie doch in den Frauenhäusern. Ihr Parteichef Martin Schulz sagte einst, was diese Leute mitbrächten, sei wertvoller als Gold. Ja, sie brachten unter anderem weibliche Genitalverstümmelung mit - eine primitive, grausame und zutiefst frauenverachtende Praxis, mit der Mädchen für immer entstellt werden. Und was macht Ihre klare Kante? Sie lehnen jeden Antrag der AfD dagegen ab. Wenn Sie wirklich gegen Gewalt an Frauen wären, dürften Parteigrenzen keine Rolle spielen. Doch das genaue Gegenteil ist der Fall: Sie opfern Frauen, weil Ihnen die AfD nicht passt. Und das ist zutiefst unmoralisch. Eine Sache will ich Ihnen noch sagen: Wenn es eine abscheulichste Form von Gewalt an Frauen gibt, dann ist es ihre Tötung bereits im Mutterleib. Das wichtigste Recht jedes Menschen und damit auch jeder Frau ist das Recht, geboren zu werden. Und dieses Recht verweigern Sie Zehntausenden kleinen Mädchen jedes Jahr. Erst vor wenigen Wochen wollten Sie eine Frau zu r Verfassungsrichterin machen, die Abtreibung bis kurz vor der Geburt ermöglichen wollte. Und Ihre eigene Jugendorganisation hat offen über Abtreibung bis zum neunten Monat nachgedacht. Nein, meine Damen und Herren von der SPD, klare Kante gegen Gewalt an Frauen heißt klare Kante gegen Ihre ungebremste Massenmigration. Klare Kante gegen Gewalt an Frauen heißt, Täter beim Namen zu nennen, egal woher sie kommen. Klare Kante gegen Gewalt an Frauen heißt, Leben zu schützen, auch das der Ungeborenen. Meine Damen und Herren, klare Kante gegen Gewalt an Frauen heißt: klare Kante gegen die SPD. Vielen Dank.
