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MUDr. PhDr. / Univ. Prag Jozef Rakicky

fraktionslos 26.06.2025 1:43 min Tagungsabschnitte 19/26

Die Zukunft der Medizin: geschlechtsspezifische Forschung und Versorgung stärken!

immer noch sechs Wochen alt und männlich ist. Ja, das habe ich auch gelesen. Aber das hat sicherlich nichts mit der Bevorzugung des männlichen Geschlechts zu tun. Wir wissen jetzt auch zum Beispiel, dass es große Diskussionen waren, ob bei medizinischen Wirkstoffstudien genug Frauen dabei sind. Aber in den Studien ersten und zweiten Grades, in denen die höchste Gefahr für Nebenwirkungen und für negative Wirkungen besteht, ist der Anteil der Frauen bewusst eher gering gehalten, weil die Frauen eben sensibel reagieren könnten; sie können ja auch eine Wirkung auf ihre Fertilität haben etc. Das ist also allgemein bekannt. Das ist auch eher zum Schutz der Frauen, und das ist international Usus. Aber heute heißt es auch in der gesetzlichen Bestimmung in Deutschland, dass Sie einen Anteil der Frauen an Studien haben müssen, der der Prävalenz der Erkrankung bei Frauen entspricht. Das heißt, bei Endometriose haben Sie letztendlich fast nur Frauen. Genauso ist es bei Lipödem. Das ist auch bei der Liposuktionsstudie, die Sie in Ihrem Antrag erwähnt haben, so: Da wurden nur Frauen aufgenommen, und zwar bewusst. Sollte man da Männer aufnehmen, wenn sie keine oder kaum Lipödeme haben? Was soll das diese geschlechtsspezifische Forschung bringen? Herr Rakicky, danke. Fahren Sie gern mit Ihrer Rede fort. Okay. Darüber könnte man also noch lange reden.

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