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Cindy Lutz

CDU 17.05.2024 3:48 min Tagungsabschnitte 19/16

Wissenschaftsstandort Niedersachsen - wie wird sich die Forschungslandschaft weiterentwickeln?

Sehr geehrte Präsidentin! <v UU>Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! <v UU>„Zukunft. niedersachsen“ - ein Programm, dass für unser Land eine <v UU>riesige Chance ist. Über eine halbe Milliarde Euro, so <v UU>viel Geld wie noch nie zuvor. Der Generalsekretär der <v UU>Volkswagenstiftung sprach vor einigen Wochen von einer historisch <v UU>einmaligen Situation, Wissenschaft in Niedersachsen gemeinsam mit vielen <v UU>Akteuren nach vorne zu bringen. Damit hat er recht. <v UU>Aber Herr Minister Mohrs, diese historische Chance ist für Sie und <v UU>die rot-grüne Landesregierung auch mit einer entsprechenden <v UU>Verantwortung versehen. Denn Forschung ist das Herzstück <v UU>jeder modernen und zukunftsorientierten Gesellschaft. Sie treibt Innovation voran, schafft <v UU>Arbeitsplätze und sichert langfristig unseren Wohlstand. Sie wollen Transformation, <v UU>Digitalität und Spitzenforschung stärken? <v UU>Das haben Sie vor einem Jahr groß in der Presse vorgestellt. <v UU>Wenn wir aber jetzt ein Jahr später einen genauen Blick darauf werfen, <v UU>wirken die einzelnen Projekte im Moment noch wie lose Enden, die nicht <v UU>auf die von Ihnen vorgestellte Agenda abgestimmt sind. Und was ist denn außer der <v UU>Umbenennung des Programmes durch diesen segensreichen <v UU>Geldregen bisher passiert? Was ist konkret verändert worden? Es wäre entscheidend, dass der <v UU>Wissenschaftsminister klare Prioritäten setzt und diese wertvolle <v UU>Ressource gezielt einsetzt. Das Ergebnis der letzten <v UU>Exzellenzstrategie in Niedersachsen zeigt uns doch, dass wir viel besser <v UU>werden müssen. Niedersachsen hat so schlecht <v UU>abgeschnitten wie noch nie zuvor. Das ist ein deutliches Signal. <v UU>Es muss also dringend gehandelt werden. Unsere Hochschulen klagen über <v UU>fehlende Ausstattung, fehlende dringend benötigte Professuren, zum <v UU>Beispiel für Medizinstudienplätze. Sie kämpfen mit veralteter <v UU>Infrastruktur und unzureichender technischer Ausstattung. Sie kämpfen trotz der <v UU>Volkswagenmillionen oftmals mit einem Mangel an finanziellen Mitteln für <v UU>wegweisende Projekte. Herr Wissenschaftsminister, wo bleibt <v UU>Ihre eigene Handschrift nach eineinhalb Jahren im Amt? Und wie gewährleisten Sie, dass diese <v UU>unverhofften, historisch hohen Mittel wirklich zielgerichtet eingesetzt <v UU>werden und zu einer echten Verbesserung an <v UU>unseren Hochschulen führen? Dazu habe ich heute <v UU>leider nicht viel gehört. So werden Sie zum Chancentod für <v UU>Niedersachsen, Herr Minister Mohrs! Meine Damen und Herren, wir brauchen <v UU>eine klare Vision für die Zukunft der Forschung in Niedersachsen, ein <v UU>klares Konzept, das nicht nur auf einem Papier existiert, sondern <v UU>tatsächlich auch umgesetzt wird, ein Programm, das unsere Stärken in den <v UU>Bereichen Umwelttechnologie, künstliche Intelligenz, Medizin und <v UU>erneuerbare Energie fördert und ausbaut. Ich möchte einfach nicht mehr hören, <v UU>dass Professoren nach Freiburg oder nach München gehen. Wir wollen, dass sie aus München und <v UU>Freiburg zu uns nach Niedersachsen kommen. Lassen Sie uns also mit einem klaren <v UU>Plan gemeinsam dafür sorgen, dass Niedersachsen wieder an die Spitze <v UU>der Forschungslandschaft in Deutschland rückt. <v UU>Eine bessere Wissenschaftspolitik ist machbar.

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