Vanessa Behrendt
Kinderschutz im Fokus - gemeinsam, verbindlich, wirksam!
Vielen Dank. - Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Herr Gäde, das ist wirklich eine sehr interessante Aktuelle Stunde gewesen: eine Mischung aus Weihnachtsgrüßen und Selbstbeweihräucherung, bei der nichts für den Kinderschutz herausgeholt wird. Ich komme an dieser Stelle gerne mal zu aktuellen Themen. - Ja, das habe ich! Und es ist wirklich nicht in Worte zu fassen, was Sie sich hier immer wieder herausnehmen zum Thema Kinderschutz. Ich komme jetzt mal zu aktuellen Themen: Natürlich lesen Dragqueens keine Kinderbücher vor, weil sie Kinder geil finden, sondern weil sie einfach nur Geschichten vorlesen wollen - dieses Zitat stammt von Drag-Darsteller Jurassica Parka, verurteilt wegen Kinderpornos, Kumpel von Jan Böhmermann, gefördert durch die SPD. Die SPD, die heute über Kinderschutz sprechen möchte! Verehrte Kolleginnen und Kollegen, das Wort hat die Kollegin Behrendt hier vorne am Rednerpult. Danke schön. Die SPD, die heute über Kinderschutz sprechen möchte! Die SPD, die Kinderpornos, wie sie Jurassica Parka anschaute, im Internet nicht löschen möchte, obwohl sie es könnte! Die SPD, die an Protesten gegen Kinderschutzveranstaltungen teilnimmt, selbst wenn Pädophile dazu aufrufen! Die SPD, die unseren AfD-Flyer über Kinderschutz bei der Staatsanwaltschaft denunziert hat! Die SPD, deren Jugendorganisationen offen über Abtreibung bis zum neunten Monat nachdachten! Frei nach dem großen Franz Josef Strauß möchte ich da sagen: - Herr Watermann, das ist Ansichtssache. Verehrte Kolleginnen und Kollegen, lieber Kollege Watermann! Frau Behrendt hat ihre fünf Minuten in der Aktuellen Stunde, und ich bitte Sie wirklich, zuzuhören oder einen Kaffee trinken zu gehen. Aber Frau Behrend hat jetzt das Wort! Frei nach dem großen Franz Josef Strauß möchte ich da sagen: Eher legt sich ein Hund einen Salamivorrat an, bevor die SPD etwas für den Kinderschutz tut. Die SPD hat jeden, aber auch wirklich jeden unserer Anträge zur Verbesserung des Kinderschutzes abgelehnt. Aber lassen Sie uns gern über Kinderschutz sprechen! Womit sollen wir anfangen? Mit der jüngsten Bertelsmann-Studie vielleicht, wonach ein Viertel der Kita-Mitarbeiter häufig problematisches Verhalten bei den Kollegen beobachtet? Kinder werden von Erziehern bloßgestellt, gedemütigt, geschlagen, isoliert und sogar am Stuhl fixiert. Zur Weckzeit werden Kinder mit dem Fuß wachgerüttelt, zum Essen wird ihnen der Mund aufgezwungen und ein Löffel reingedrückt. Es sind Bilder wie die aus Hannover, wo in einer Inklusions-Kita ein Erzieher ein autistisches Mädchen absichtlich schubst und sogar von einer Bank wirft. Hätte nicht ein mutiger Anwohner den Fall gefilmt, würde der Täter wohl heute noch Kinder quälen. Und an dieser Stelle möchte ich einmal allen danken, die nicht wegsehen, sondern sich für unsere Kinder einsetzen! Auch das Missbrauchsrisiko durch die hemmungslose Sexualisierung in Kitas ist enorm. Ich erinnere an die AWO-Kita, ebenfalls aus Hannover, in der heimlich ein Doktorspielraum eingerichtet werden sollte. Im Zuge dessen wurden auch Missbrauchsvorwürfe gegen einen Erzieher bekannt. Und auch hier hat die SPD gemauert, bis dann glücklicherweise das Jugendamt den Raum untersagte und der Erzieher angeklagt wurde. Und weil die SPD aus diesem und vielen weiteren Fällen keine Konsequenzen gezogen hat, haben wir es getan. Kürzlich beantragte mein Kollege Harm Rykena, dass Eltern verpflichtend über Doktorspiele, Masturbationsräume und Original Play in der Kita informiert werden müssen. Im Ausschuss haben Sie das erst vor wenigen Tagen abgelehnt. Und Frau Margraf aus Ihren Reihen nannte es sogar vermessen und rückwärtsgewandt, über Sexspiele in der Kita informiert werden zu wollen. Für Sie würde diese Forderung Kinder daran hindern, die eigenen Lebensentwürfe frei auszuleben. Und schauen wir uns diese Lebensentwürfe einmal an! Ich zitiere mit Erlaubnis der Präsidentin: „Es gibt erfolgreiche pädophile Beziehungen, die dem Kind helfen und es ermutigen." Das sagte Gunter Schmidt, der linke Sexualwissenschaftler, der im Quellenverzeichnis der berüchtigten Standards zur Sexualaufklärung in Europa aufgeführt wird, herausgegeben von der WHO in Zusammenarbeit mit der BZgA, der Behörde, die viel zu lange von Ihrem Parteifreund Karl Lauterbach geführt wurde. Handlungsbedarf? Natürlich nicht für die SPD! - Ja, das können Sie alles nachlesen! Und ich bitte Sie darum, dass Sie das auch nachlesen, damit Sie mal wissen, was Sie hier veröffentlichen und was Sie hier unterstützen! Dass wir Auszüge aus diesem Pamphlet veröffentlicht haben, wollten Sie als Volksverhetzung brandmarken. Und wer nicht glaubt, dass Pädophilie-Verharmloser in offiziellen Ratgebern zitiert werden, dem rate ich dringend: Prüfen Sie es nach! Die Familienschutzorganisation „Demo für Alle" hat erst vor wenigen Wochen eine hunderttausendfach angesehene Doku veröffentlicht, die all das enthüllt. Der Titel: „Tatort Kita: Der woke Angriff auf unsere Kinder". Und darin sehen Sie auch: Es gibt weitere Autoren, die als Quellen in dem Sexualratgeber der BZgA genannt werden, die Pädophilie relativieren. So auch Ernest Borneman, der schreibt: Pädosexuelle, gewaltfreie Sexualhandlungen müssen nicht unbedingt negative Folgen für das Kind haben. Den Fall des selbst pädokriminellen Sexualwissenschaftlers Helmut Kentler wiederum hat maßgeblich die Berliner SPD jahrelang verharmlost und bis heute eine vollständige Aufarbeitung verhindert. In Zeiten, in denen vor allem Zeitungen mit SPD-Nähe oder sogar SPD-Beteiligung die Themen vorgaben, sind Sie mit so etwas und auch mit so billigen Inszenierungen wie der heutigen Aktuellen Stunde durchgekommen. Doch glücklicherweise informieren die Menschen sich inzwischen selbst. Ob Sie deshalb darüber nachdenken, ein TikTok-Verbot nach australischem Vorbild durchzusetzen? Egal, wie man dazu steht: Angesichts Ihrer bisherigen Untätigkeit würde ein solcher Vorstoß zu Recht Misstrauen hervorrufen. „Kinder sind eine Gabe des Herrn", weiß Psalm 127, Vers 3. Und als Christin werde ich für Sie beten, dass der Heilige Geist Sie durchdringt und leitet. Und bis dahin werde ich als Politikerin und als Mutter alles in meiner Macht stehende tun, um Kinder vor Ihrer kindeswohlgefährdenden Politik zu schützen. Vielen Dank.
